Menschen am Existenzminimum/D/I/E/F


Menschen am Existenzminimum/people on the poverty line – English readers just scroll down this page, please- /uomini che vivono al minimo vitale

Gedanken zum Geld: siehe unten./Des pensées concernant l’argent, voir à la fin de cet article, s.v.p.

Zur Abstimmung vom 18.5.2014

Zur Abstimmung vom 18.5.2014/Sulla nostra votazione del 18.5.2014/About our voting on 18th May 2014

Das Video (bitte klickt hier) MINDESTLOHN/MINIMUMWAGE/SALARIOMINIMOzu diesem Thema habe ich auf swissinfo.ch gefunden und die Interviews sind im Zusammenhang mit der Abstimmung vom 18. Mai 2014 betreffend einem Mindestlohn in unserem Land ganz interessant. Da WordPress. com mich das Video nicht einbetten liess, habe ich es mit meiner Zusammenfassung auf Deutsch und Italienisch auf meiner Webseite veröffentlicht.

In der NZZ vom 15. Mai 2014 habe ich übrigens gelesen, dass man in Grossbritannien vor 15 Jahren einen Mindestlohn von damals 3.60 Englische Pfund für Erwachsene eingeführt hat, der inzwischen auf 6.31. Pfund erhöht wurde. Man hat dieses Ziel dank Preissteigerungen, Investitionen, Produktivität, geringeren Gewinnmargen und tieferen Personenfluktuationen erreicht.

Die Ansprüche in der Schweiz, wo man einen “fairen” Mindestlohn von Fr. 22.-– einführen möchte, von dem man anständig leben kann, sind viel höher.

Ho trovato su swissinfo.ch il video (p.f. cliccate qui di sopra) in merito a questa tematica e i miei riassunti sono interessanti in merito alla votazione  nel nostro paese del 18 maggio 2014 concernente un salario minimo. Visto che WordPress.com non mi ha lasciato mettere il video in oggetto, l’ho messo assieme ai miei riassunti sul mio sito. Il link è qui sopra.

Ho anche letto nella NZZ del 15.4.2014 che 15 anni fa è stato introdotto un salario di Lire Sterline 3.60 all’ora per adulti in Grand Britannia che nel frattempo è stato alzato a Lire Sterline 6.31. L’obbiettivo è stato raggiunto grazie a rialzi di prezzi, investimenti, produttività, margini di guadagno inferiori e fluttuazione del personale ridotta.

Le esigenze in Svizzera, dove si vorrebbe introdurre un salario orario minimo “onesto” di sfr. 22.—di cui si può vivere decentemente sono molto più grandi.

Swiss Clock in London

Swiss Clock in London

ENGLISH

Here is my summary of the interviews about life on the poverty line. If you want to watch the video in German, I kindly ask you to click on the link here above.

Stephanie and Jean-Luc show us how they live on a take home pay of Sw.Fr. 3’200 for Stephanie and Sw.Fr. 2’900.—for Jean-Luc. This article is interesting because the voting of the 18th May 2014 about the minimum wage.

Stephanie is a trained fashion designer and loves her job very much. She carries her budget always in her pocket, so as not to overdraw it. She doesn’t go out and waits until the summer arrives so that she can go to the lake, where it is free of charge. Her little 2 ½ room flat costs Sw.Fr. 1’000.—in the Canton Waadt/Vaud und for food she spends Sw.Fr. 50.—for 7 days. If she has to go to the doctor she has a problem with her budget and finds and agreement with her doctors concerning delayed payment.

By the way, I’ve just read in the NZZ that Great Britain introduced a minimum hourly earnings of 3.60 English Pounds and for adults 15 years ago, which has been increased to 6.31, in the meantime, This goal has been reach thanks to increase in prices, investments, productivity, reduced profit margins and reduced employee turnover.

The requirements in Switzerland, where it is proposed to introduce a “fair” minimum wage of sfr. 22.--, from which one can live decently are much higher than in Great Britain.

Jean-Luc is a Taxi driver and on the brink of retirement. He works 12 hours a day and receives monthly tips of between Sw.Fr.150.—and Sw.Fr. 300.–. His gross wage is Sw.Fr. 3’200.–.

His main meal consists mainly on a sandwich or panino. He can not always permit himself the menu of the day for Sw.Fr. 17.–. Together with a friend he has got an atelier in town and he also has a mobile home where he spends his free time and which he built himself.

When he is retired he will receive between Sw.Fr. 2’000.–/2’200.– and has therefore in mind to live mainly abroad where life is cheaper.

Have you got an opinion as far as this topic is concerned or do you have any experience in living on the poverty line?

London

London and its great buildings!

CREATIVE COMMONS
Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 Schweiz Lizenz.

DES MOTS TOUCHANTS CONCERNAT L’ARGENT/ AEGREIFRENDE WORTE ZUM GELD

Il peut acheter une maison, mais pas un foyer.

Il peut acheter un lit, mais pas le sommeil.

Il peut acheter une horologe, mas pas le temps.

Il peut acheter un livre, mais pas la connaissance.

Il peut acheter une position, mais pas le respect.

Il peut payer le médecin, mais pas la santé.

Il peut acheter du sang, mais pas la vie!

 

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Mein Beitrag zu LEBEN UND ARBEITEN IN DER SCHWEIZ: http://www.langedi49.ch/langedi49/Blog_CH_Mix/Entries/2014/3/7_IN_DER_SCHWEIZ_%28bis_9.2.2014%29.html

 

 

47 replies »

  1. Da WordPress. com mich das Video nicht einbetten liess

    – Auch nicht, wenn du den Link einfach an die gewünschte Stelle kopierst? Das geht sogar ohne Umweg über das Upload-Center, einfach den Link einfügen, den Rest sollte WordPress alleine machen.

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  2. Zum Mindestlohn:

    Ich denke nicht, dass es da einfach Lösungen gibt, noch, dass man die Länder vergleichen kann. In der Schweiz kann es dazu führen, dass viele (grenznahe) Betriebe einfache Arbeiten hinter die Grenze verlagern. Aber dazu mag ich mich nicht äußern, da ich die Situation bei euch zu wenig kenne.

    GB hat sicherlich andere Voraussetzungen als Deutschland und dieses wieder andere als die Schweiz.

    Ich persönlich bin zwiegespalten, was den Mindestlohn angeht. Ich habe von Leuten gehört, dass ihnen Löhne von 2,50 EUR angeboten worden sind, den Rest könnten sie aufstocken. Auch Empfänger von Arbeitslosengeld II werden oft ausgebeutet und dürfen sich nicht einmal wehren. Das ist eine Gruppe, denen ein Mindestlohn sehr zupass kommen würde.

    Dann gibt es aber auch strukturschwache Gebiete wie das Ruhrgebiet oder Ostdeutschland, denen ein Mindestlohn den endgültigen Todesstoß versetzen dürfte. Zumindest in Deutschland ist das ein sehr schwieriges Thema, weil das Land zu heterogen ist.

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    • Deine Gedanken und Worte zu diesem Thema finde ich sehr interessant und danke dir herzlich dafür.
      Ich bin auch ein bisschen gespalten, was diesen Mindeslohn anbelangt. Ich glaube eigentlich, dass vor allem schlecht verdienende junge Leute vermehrt versuchen sollten sich noch oben zu arbeiten und nicht einfach auf einen Mindeslohn zählen sollten, wenn sie mit ihrer Situation nicht zufrieden sind.
      Auch mit einem allgemeinen Mindestlohn werden wir hier in der Schweiz nicht überall (z.B.Zürich-Tessin) gleichviel machen können, weil die Situationen – Wohnungspreise, Krankenkassenprämien, Steuern usw. – kantonsweise sehr unterschiedlich sind. Ein Mindeslohn wäre ein staatlicher Eingriff und unvereinbar mit dem Föderalismus.
      Im Tessin gibt es ca. 170’000 Arbeitsstellen, wovon 60’000 von Grenzgängern besetzt sind, die sicherlich einen Mindestlohn begrüssen würden.
      Ich denke schon, dass dieser Mindestlohn, wie in England festgestellt, die Preise erhöhen würde und die Produktivität gesteigert werden müsste, um das Ganze wettzumachen.
      Bis bald und liebe Grüsse Martina
      PS. Das mit den EU 2.50 ist natürlich unglaublich!!

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      • Ein Mindestlohn wird auch zulasten vieler gehen, die eigentlich nicht vermittelbar sind. Nehmen wir einmal das einfache Beispiel Lieferdienste: Die Lieferanten verdienen bestimmt keine 8,50 EUR, wie gefordert wird. Also steigen die Pizzapreise und Mindestbestellwerte, was wiederum weniger Leute bestellen lässt und schon ist der ein oder andere Job weg.

        Und wenn ich mir die Lieferanten ansehe, dann ist selbst ein Lohn von 5-6 EUR das reinste Wohlfahrsprogramm. Das sind zum Teil Leute, von denen möchte ich nicht einmal etwas geliefert bekommen und die finden auch keine anderen Jobs.

        ___

        Das mit den EU 2.50 ist natürlich unglaublich!!

        – Vor allem ist es nach meiner Auffassung sittenwidrig.

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      • Ich denke auch, dass sich die Situation in diese Richtung bewegen dürfte und mit den EU 2.50 hast
        du sicherlich recht.
        Was mich aber trotzdem bewegt ist die Frage, was “anständig leben” heisst oder, was wir uns
        heutzutage daruntervorstellen. Mein Mann hatte zu Hause z.B. kein Wasser im Haus oder
        von einer Toilette mit Spülung hätte man nicht einmal im Traum gedacht und schon gar nicht an Ferien!
        Gundsätzlich sind unsere Bedürfnisse, natürlich schon unheimlich gestiegen und vielleicht müsste
        man auch wieder lernen mit weniger auszukommen. Ohne Job geht’s natürlich auch nicht.

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      • Auch mit einem allgemeinen Mindestlohn werden wir hier in der Schweiz nicht überall (z.B.Zürich-Tessin) gleichviel machen können, weil die Situationen – Wohnungspreise, Krankenkassenprämien, Steuern usw. – kantonsweise sehr unterschiedlich sind. Ein Mindeslohn wäre ein staatlicher Eingriff und unvereinbar mit dem Föderalismus.

        – Dann ist euer System (mal wieder) besser, denn bei uns gelten solche Gesetze ohne Rücksicht auf Verluste im ganzen Land. Man kann aber reiche Regionen wie das Rhein-Main-Gebiet, Stuttgart oder München nicht mit dem Ruhrgebiet, Nordhessen oder Ostdeutschland in einen Topf werfen, ohne dass sich in den ärmeren Regionen die Lage nicht massiv verschlechtert.

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      • Unsere Freunde auch Hamburg haben uns erklärt, dass montatlich soundsoviel vom Lohn abgezogen wird,
        um in Ostdeutschland zu helfen und das seit 1989, wenn ich nicht irre.
        Aber grundsätzlich leuchtet mir das schon ein und ist bei uns auch so.

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      • Höre bloß auf mit dem Länderfinanzausgleich🙄 . Das ist eine ganz böse Sache, die dafür sorgt, dass uns in Hessen von einer Steuermillionen 10.000 Euro bleiben. Die Folge: Hier verrotten die Schulen, zwei Klassen müssen sich manchmal einen Satz Bücher teilen, während in Ostdeutschland alles vom Feinsten gemacht ist. Die haben dort moderne Bahnen und Busse, die gibt es hier nicht. Glasfasernetze gibt es fast nur in Ostdeutschland. Wie gesagt, alles vom Feinsten dort, während hier alles verrottet.

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      • Wobei ich noch anmerken möchte, dass es beim Länderfinanzausgleich eher darum geht, die Regionen zu entwickeln, mit dem Existenzminimum hat es nichts zu tun.

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      • das weisst du sicherlich besser als ich und trotzdem glaube ich, dass es indirekt mit dem Existenzminimum zu tut haben kann, denn wenn man, generell, den Menschen zu viel gibt gewöhnen sie sich daran, werden faul und, warum sollten sie auch, warten auf Hilfe von aussen, wenn sie eben dieses Minimum nicht erreichen. Bei uns scheint die Sonne und wir werden uns aufraffen und eine Wanderung machen. Auch dir einen guten Tag:)

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      • Der Länderfinanzausgleich dient nur dazu, dass es in ganz Deutschland gleiche Lebensbedinungen gibt. Praktisch verrottet im Westen alles, während man sich in ostdeutschen Städten wie in einem Sci-Fi-Film vorkommt. Und die ostdeutschen Länder haben auch keinerlei Anreiz zum Sparen, sonst könnte ja jemand dieses veraltete System abschaffen.

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      • Ich habe heute eine Doku über Hartz4 – Kinder gesehen und wenn ich bedenke, dass in unserem angeblich reichen Land viele Kinder so leben müssen, wird mir übel:
        http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/ohne_geld_kleine_welt/828965?datum=2014-04-25

        Das trifft rund 20% der Kinder in Deutschland (Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/kinderarmut-in-deutschland-hier-wohnen-die-meisten-armen-kinder-a-942431.html).

        Denen zu sagen, dass sie dankbar sein sollten fließend Wasser zu haben, finde ich schon krass. Das sind alles Kinder, die keinen guten Start ins Leben haben, bei denen es egal ist, ob sie talentiert sind oder nicht, sie fallen einfach durchs Raster.

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      • Liebe Nomadenseele, ich habe mir diese Doku angesehen und komme vielleicht nicht ganz zum gleichen Schluss, wie du, weil ich überzeugt bin, dass Armut oder deren Grenze relativ ist und nicht nur von Geld abhängt, sondern z.B. auch von Wärme in der Familie. Ich denke manchmal bei uns, dass es für diese jungen Menschen nur von Vorteil wäre, wenn sie nicht alle Wünsche nicht einfach, ohne eigenen Beitrag so bekämen und es sie auch stärken würde, wenn sie selbt erleben würden, wie schwierig es ist Geld zu verdienen.
        Natürlich leben wir alle in einer Gesellschaft zu der, vor allem Kinder, auch ein bisschen gehören wollen und dass es schlimm ist, wenn der Vater keine Arbeit mehr bekommt steht nicht zur Diskussion.
        Ich danke dir sehr für deine Hilfe in der Auseinandersetzung mit dem Thema Mindestlohn und Existenzminimum.:)

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      • Ich habe einmal mit meinem Hausarzt über das Thema geprochen, und er meinte, die meiste Empfänger die er kenne, würden irgendwann psychisch krank, teilweise wären sie durch die Situation dann oft ein Leben lang arbeitsunfähig.

        Ich habe selbst einmal über World of Warcraft mitbekommen, wie jemand sich das Leben nehmen wollte der ebenfalls in der Situation ist. Leider hat er es nicht geschafft und lebt jetzt schwer behindert in einem Pflegeheim. Er lebt ebenfalls im Rhein-Main-Gebiet, wo man sicherlich noch recht gut eine Arbeit bekommt.

        Aber in Städten wie Dortmund, Duisburg oder Berlin? Oder Nordhessen oder Ostdeutschland? – Keine Chance, das Leben ist verwirkt. Wer in Ostdeutschland aufs Land fährt, kann bei den verbliebenen Menschen leere Gesichter sehen, wie sonst nur damals im Gulag. Alles verfallen, zugenagelt ohne Chance auf Besserung. Dort wird man schon als durchreisender Tourist depressiv.

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      • Ich kenne eigentlich niemanden, der trotz seiner unendlichen Bemühungen, nie mehr eine Arbeit gefunden hat. Ich kann mir schon vorstellen, dass das schlimm enden kann. In den Städten Dortmund und Duisburg kenn ich mich leider gar nicht aus. Ich hätte mir die Situation wirklich nicht so schlimm vorgestellt.

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      • Das habe ich teilweise auch gedacht, gerade bei den beiden Jungen, die im Garten geholgen haben: Vielleicht werden das einmal diejenigen, die sich durchsetzten. Ich habe vor kurzem auf efinance gelesen, dass Goldman Sachs gerne solche Außenseiter einstellt, weil die sich wenigstens durchbeißen können. Ich war immer zu weich gebettet, um wirklich etwas leisten zu können. Ich mache mir da keine Illusionen, ohne meine Familie wäre ich entweder auf der Straße gelandet oder schon tot.

        Andererseits:
        Ob das Mädchen mit der Geige begabt ist oder nicht, muss sich rausstellen. Selbst wenn es die zweite Vanessa Mae wäre, hätte es bei Eltern, die sich nicht so einsetzen, nie die Möglichkeit gehabt, es rauszufinden. Es kann auch nicht sein, dass ein Kind sich zwischen Gummibärchen und einem Heft entscheiden muss. Dass keinerlei gesellschaftliche Beteiligung mehr möglich ist, da sich die Kinder keine Kinokarten leisten können und sich gegebenenfalls von den Freunden einladen lassen müssen. Dass hat mit der im Grundgesetz verankerten Menschenwürde nicht mehr viel zu tun. Oder denke mal an die laktoseintolerante Jugendliche, die durch ihre Intoleranz ihrer Familie gewaltige finanzielle Probleme bereitet.

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      • Guten Morgen liebe Nomadenseele,
        vielen Dank für deine Feststellungen, die sicherlich alle ihre Richtigkeit haben, je nach Standpunkt. Eigentlich wollte ich zu einigen Punkten
        etwas eigensätzliches antworten, das sicherlich auch damit zu tun hat, dass meine Erinnerungen an die Kindheit total andere sind als deine, möchte
        aber im Gegenzug einfach etwas zu unserer gestrigen Wanderung sagen. Wir sind als auf einer engen Strasse zu diesem wunderschönen typische Tessinerdorf
        gefahren und der Anfang dess Fussweges führte an sehr gut gepflegten Rebgärten am Hang vorbei an Wiesen mit so vielen verschiedenen Blumen, wie ich schon
        lange nicht mehr gesehen habe und eben an diesen eindrücklichen Steinhäusern, wo Stein auf Stein gelegt wurde – von den Menschen natürlich- und das älteste
        Haus ist aus dem 15. Jahhundert. Der Weg wurde dann seht steil und steinig und wir kamen ins Schwitzen und schnaufen und es wurde sehr anstrengend. Immer wieder tauchte eine Kurve auf und wir wollten schon aufgeben, als wir eine erste Lichtung sahen. Nach einer weiteren halben Stunden hatten wir es geschafft, wir waren auf dem Monte Lema angekommen und wir waren einfach sehr glücklich darüber und genossen die märchenhafte Aussicht und unser Bierchen und machten uns dann wieder auf den Rückweg. Bis nachher und einen guten Sonntag:) Cari saluti

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      • Unsere Freunde aus Hamburg werden uns diese Woche besuchen und ich werde mit ihnen über diesen Länderausgleich sprechen! Lebensverhältnisse überall ausgleichen ist ein totaler Unsinn (natürlich nur nach meiner Meinung.) In der Fränkischen Schweiz waren wir bei Bauern, die seit Generation Kirschbäume hatten und nun ihre Kirschen nicht mehr verkaufen durften, weil diese nun aus einem anderen europäischen Land kommen mussten! Diesen Leuten war der Mindestlohn auch nicht mehr garantiert!!

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      • Das Produkte aus anderen Ländern kommen, kann ich mir nur so erklären, dass z.B. in Spanien und Italien billiger produziert wird.

        Der Länderfinanzausgleich hat sicherlich einmal Sinn gemacht, ist aber überholt. In den ostdeutschen Städten kommt man sich vor, wie in einem Sci-Fi-Film, während hier alles verrottet und dass sich zwei Schulklassen inzwischen einen Satz Bücher teilen muss, hat mich entsetzt.

        Die ostdeutschen Dörfer sind aber nicht mehr rettbar. Es tut mir leid für die Menschen dort, die ohne Hoffnung auf Änderung von Hartz IV leben müssen und denen man ansieht, dass sie ihr Leben ausgegeben haben. Ich habe noch nie so leere und hoffnungslose Gesichter gesehen – Armut in Deutschland bedeutet sicherlich etwas ganz anderes als in der Schweiz.
        Aber die Dörfer sind nicht mehr rettbar, die Häuser verfallen oder sind schon so verfallen, dass siche eine Restaurierung nicht mehr lohnt. Diese Gebiete müsste man aufgeben und den Leuten dort anbieten, umsiedeln zu können.

        Deswegen macht auch der Ausgleich keinen Sinn mehr und wir müssen in Westdeutschland daran gehen, die Substanz zu bewahren. Aber es ist leider ein typisch deutsches Prinzip, ob in Bildung, Wohlstand oder anderen Dingen, dass sich alles auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner treffen muss. Das Land wird so langsam aber sicher zugrunde gerichtet.

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      • Das klingt nach einer wunderschönen Wanderung. Die Schweiz ist für mich landschaftlich (und auch politisch) eines der schönsten Länder überhaupt.

        Meine Kindheit wäre die schönste der Welt gewesen, wenn sich meine Großmutter nicht immer der Familie aufgedrängt hätte. Na gut, und wenn meine Eltern mich nicht in der 5. Klasse auf eine Ganztagsschule geschickt hätte, von der ich erst um 17.00 nach Hause gekommen war. Ab der 5. Klasse war die Hölle zu Hause und in der Schule.

        Meine Bemerkung bezog sich auf die letzten 10 Jahre; ich weiß nicht, was ich habe, ob Erschöpfungsdepression oder Posttraumatische Belasungsstörung. Entweder eins von beiden oder beides. Ausgelöst wurde das damals durch den Umzug nach Mainz.

        Darauf bezog sich das *auf der Straße gelandet*, denn da wäre ich, anstatt ein eigenes Pferd und eine Wohnung in der grünen Vorstadt zu haben. Insofern muss ich ziemlich dankbar sein.

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      • Alles hat leider imme zwei Seiten. Ich spüre deine “Spannungen” manchmal in deiner Schreibweise. Ich hoffe, das Perd hilft dir ein bisschen abzuschalten und ich hoffe für dich, dass du dich mit der Zeit wieder gesund fühlen wirst.L.G.

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  3. Liebe Martina, auch hier in UK gibt es ständig Diskussionen darüber, ob der Mindestlohn erhöht werden sollte. Ich fürchte, das ist eine unendliche Debatte. Es gibt Argumente die für einen Mindestlohn sprechen und welche, die dagegen sprechen, wie Nomadenseele es ja bereits erwähnt hat. Lieben Gruß, Peggy

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    • Liebe Peggy, ich denke immer, dass der Weg der Mitte der Beste wäre, aber hier weiss ich nicht, wo dieser ist,
      weil teilweise unsere Ansprüche an ein “anständiges Leben” halt schon sehr hoch sind.
      Ganz lieben Dank für deine Worte und ein fröhliches Wochenende mit eurem kleinen Entdecker:)
      L.G.

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    • Gemäss Bundesamt für Statistik lebten 2011 rund 580 000 Personen (7,6 Prozent) in armen Haushalten; die dabei definierte Grenze der Einkommensarmut («soziales Existenzminimum») betrug für eine Einzelperson rund 2200 Franken im Monat und für eine Familie mit zwei Kindern 4050 Franken.

      Hm, ja…niedlich.

      Auch Haushalte, die immerhin noch 70 Prozent des durchschnittlichen Einkommens beziehen, gelten heute bereits als armutsgefährdet. Echte Armut wird mit einem Nettoeinkommen von 40 bis 50 Prozent des Durchschnitts definiert. Wenn in Deutschland von der sogenannten Armutsgrenze gesprochen wird, sind Einkommen zwischen 60 und 70 Prozent des Durchschnitts gemeint. Heute leben rund 15 Prozent der Bevölkerung an der Grenze zur Armut. Dieser Wert ist in den letzten Jahren leicht gestiegen.

      Als Armutsgrenze gilt in Deutschland ein Einkommen von etwa 940,- Euro monatlich.
      http://www.cecu.de/armutsgrenze.html

      Mir fällt zu den Zahlen aus der Schweiz nur ein Witz ein: Ein Mann möchte bei der UBS 3 Millionen Euro einzahlen. Flüsternd teilt er die am Schalter dem Bankangestellten mit. Darauf meint dieser: *Sie können ruhig laut sprechen, bei uns in der Schweiz ist Armut keine Schande.*

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      • also, wie schon gesagt, Armut ist ein kontroverses Thema und sie ist relativ und wichtig ist die Kaufkraft an einem Ort.
        In der Deutschschweiz bekommen anscheinend 7% der Arbeitnehmer nicht auf den Mindestlohn, den man einführen will, aber im Tessin sind es 25%. Die meisten sind Frauen und junge Leute.
        Wenn man unsere Ansprüche mit denen anderer Länder vergleicht ist das meiner Meinung nach einfach zu hoch und Job, wie die deines Pizzaliferanten würden dann wahrscheinlich ganz verschwinden. Vielleicht sollte man sowieso die Pizza wieder selber zubereiten!!
        Ich verweise auch zu meinen Bemrkungen zum Geld überhaupt. Leider kann ich meine Tafel dazu nicht einfügen, aber sie sie am Schluss meines Artikels. In den nächsten Tag ziemlich beschäftigt, denn wir haben Gäste.:) PS: Dein Witz gefällt mir.

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      • und Job, wie die deines Pizzaliferanten würden dann wahrscheinlich ganz verschwinden. Vielleicht sollte man sowieso die Pizza wieder selber zubereiten!!

        – Und was sollen die Leute dann machen? Ihr Leben von Sozialhilfe fristen. Bei soviel Arroganz bleibt mir echt die Spucke weg.

        Ich hatte heute mit einem Paktboten zu tun, dem stand die Blödheit ins Gesicht geschrieben. Mit 5-6 Euro ist er mehr als gut bezahlt. Es gibt eine Menge niedrgbezahlter Jobs, ob Brezelstände, Putzhilfen, Auslieferer und manches mehr, die aber rein von den geistigen Fähigkeiten auch nichts anderes machen können.

        Und dann gibt es ganze ostdeutsche Regionen, in denen gibt es gar keine Arbeitsplätze mehr.

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      • Du musst immer davon ausgehen, dass mindestens 60% der Menschen strunzdumm sind und nur einfachste Tätigkeiten ausführen können. Bei Lieferanten ist anscheinend ein IQ von unter 50 Einstellungsbedingung, aber auch sonst kann ich immer nur den Kopf schütteln: In unserer Bäckerei haben sie das Experiment mit dem Hermes-Service nach zwei Wochen aufgegeben, da zu kompliziert. Klar, einen Scanner auf ein Paket halten ist halt eine anspruchsvolle Tätigkeit😉 . Bei einem anderen Bäcker wurde mir um 13 Uhr erklärt, dass es erst nächsten Tag wieder Brötchen gäbe. Beim Brezelstand haben einige Verkäufer Probleme mit dem Geldwechseln. Beim Schlecker gab es eine Verkäuferin, die war fett wie ein Fass und hatte bunte Haare. Auch sonst war Schlecker das reinste Wohlfahrtsprogramm. Und, und, und.

        Für diese Gruppe ist eine Bezahlung von 5-6 Euro / Stunde mehr als gerechtfertigt und mehr sind sie Existenzminimum hin oder her, auch nicht wert.

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      • Weitere Beispiele:
        Ich bin jetzt viermal in Folge von einem Nachhilfeschüler versetzt worden, die Mutter arbeitet beim Netto. Als ich heute unterwegs zum Einkaufen war, musste ich Baustellen passieren, die durch die Ausschilderung der Bauarbeiter richtig gefährlich gemacht worden sind. Wetten, ob es zu Schwerverletzten kommen wird, werden angenommen … . Schwer Unfälle sind mehr als vorhersehbar.

        Viele Leute haben den Verstand von kleinen Kindern und müssen angeleitet werden wie im Kindergarten. Mit 5-6 Euro sind sie an der Grenze zur Überbezahlung, Mindestlohn und Existenzminimum hin oder her.

        Eigentlich sollte man den ganzen Sozialstaat abschaffen, dann fände a.) eine natürlich Auslese statt und b.) würden die Ausländer in Scharen das Land verlassen. Die Türken bleiben ohnehin zu 50% wegen der Sozialhilfe, die 30% beziehen. Quelle:http://www.derwesten.de/panorama/die-haelfte-der-tuerken-will-zurueck-in-die-heimat-id4424028.html

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      • Oder noch weitere Beispiele:

        Ich hatte einen Termin beim Arzt. Nur war der dummerweise noch im Urlaub und ich stand mit anderen Patienten vorm Tor. Ein anderes Mal, selber Arzt, *entdecken* die Arzthelferinnen eine Woche vorher, dass sie Termine gemacht hatten, an denen er nicht da ist. Im Anschreiben stand: *Sehr geehrte Frau Mariella Mustermann*. Vorname und Nachname, als wenn wir in den USA wären. Zu blöd, um ein Anschreiben zu verfassen.

        Beim Zahnarzt musste ich ungelogen den Zahnarzthelferinnen sagen, dass es sinnvoller ist den Schienenabdruck zu machen, nachdem der Arzt entschieden hat, ob eine Füllung ausgetauscht werden muss, genauer gesagt nach dem Austauschen der Füllung. Glückerweise ist denen das eingeleuchtet. Aber nicht für lange, denn sie den Abdruck wollten sie zwischen der Entwicklung des Röntgenbildes und der Entscheidung machen. Es kann doch nicht sein, ich als Laie den Arbeitsablauf besser durchblicke als diejenigen, die die Arbeit den ganzen Tag machen?

        Gleiche Praxis: Ich wollte nach der Zahnreinigung zum Untersuchungstermin. Eine Dame saß schon im Wartezimmer, als ich ankam und sie sollte mich noch sehr wütend anstarren. Nach der Zahnreinigung (20 Minuten) wurde auf die Sitze geleitet für diejenigen, die als nächstes drankamen. Nach einer Wartezeit von 40 Minuten fragte ich, wie lange es noch dauern würde. Ich wurde in einen Behandlungsraum gebracht, der Arzt kam und meinte, er hätte heute keine Zeit für mich und ich solle einen anderen Tag. wiederkommen. Weg war er. Wenn ein Notfall reingekommen sein sollte, und die nicht einfach schlecht geplant haben, hätten die auch mal so sagen können. Kein vernünftiger Mensch kann etwas gegen Notfälle haben. Das Ergebnis: Ich suche mir einen anderen Zahnarzt. Er ist sehr gut und ich bin zu den Terminen jahrelang 50 km aus Mainz angereist. Aber es reicht mir.

        Oder im Freischwimmbad, ich kopiere einen Teil meines Leserbriefes aus der Offenbach Post:

        Ich konnte letzten Sommer des Öfteren beobachten, wie eine
        des Schwimmens entweder gar nicht oder nur mangelhaft fähige Schwimmerin nicht aus dem Wasser geholt wurde, sondern im Gegenteil noch mit dem Rettungsring als
        Schwimmhilfe versorgt wurde. Im Ernstfall hätte man sich also erst einmal auf die Suche nach der Schwimmerin / dem Rettungsring machen müssen!

        Desweitern wird die körperliche Versehrtheit der Schwimmer
        durch ins Schwimmerbecken durch ins Wasser springende Kinder in Kauf genommen. Mir wurde letzten Sommer öfters beinahe auf den Kopf gesprungen.

        Alles unter *Aufsicht* der Bademeister!
        http://www.op-online.de/lokales/nachrichten/dietzenbach/dietzenbach-schwimmbad-waldstadion-eroeffnung-3514112.html

        Das sind Leute, die verdienen keinen Sozialstaat, keinen Mindestlohn und ähnliches. Wenn sie arbeitslos werden, sollen sie eben auf der Straße verrecken. Jeder Hund ist mehr wert als sie.

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      • Es ist leider schon so, dass wir dauernd etwas feststellen, was wir beantstanden könnten und es ist ja auch richtig, dass wir
        regagieren, wenn wir der Meinung sind, dass das Mass jetzt voll ist. Manchmal, so denke ich wenigsten, muss man halt auch ein Augue
        zudrücken.
        Ich hoffe du findest einen guten Zahnarzt!

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      • Ich hatte das schon einmal, dass die den Abdruck genommen haben und der Zahnarzt eine Füllung erneurn musste, worauf wieder ein Abdruck genommen werden musste… . Und das ist sehr unangenehm, ich muss jedes Mal fast brechen.

        Das kann doch nicht sein, dass ich die Arbeitsabläufe als Laie besser kenne als die Arzthelferinnen? Da fehlt mir das Verständnis, keinerlei Durchblick, nicht einmal für die einfachsten Sachen.

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      • Er hat entweder sich oder den Arbeitgeber geschädigt. Mal ernsthaft, solche Leute sind 8,50 / Stunde nicht wert.

        Dafür gab es heute zwei potentielle Darwin-Awards zu verleihen.

        Ein Lieferant war mit laufenenden Motor (!) auf einem Parkplatz eingeschlafen. Wenn der zufällig aufs Gas gerät, schießt das Auto mit schlafenden Fahrer weg.

        Ein Radfahrer stand hinter der Kurve einer Autobahnauffahrt mitten auf der Straße und studierte die Landkarte. Ich hätte ihn beinahe mit Karacho umgefahren.

        Wenn ich ein Blog über menschliche Dummheit erstellen würden, käme ich auf 1-2 Artikel am Tag. Ich komme mir immer wie der halbwegs Normale im Meer der Doofen vor.

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    • Ich muss sagen, dass mir dieser Bericht über das Geschäft mit den Armen durch Einzelne oder ganze Industriezweige
      zugesetzt hat, aber meiner Meinung nach sollten die Menschen wirklich in ihren Ländern bleiben und man sollte ihnen
      dort helfen und sie sollten sich auch helfen lassen und sich verändern wollen. Gerade zu den Romas
      hab ich auch schon gelesen, dass sie das aber nicht wollen.
      Ich habe auf jeden Fall überhaupt Zweifel bezüglich dieser EU und ihrer “Vorgehensweise.”

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      • Ich beglückwünsche die Schweiz genau wie Norwegen und Island dazu, dass sie nicht in der EU sind.

        Ich war einmal für Europa und auch für die Vereinigten Staaten von Europa, aber inzwischen wünsche ich mit nur noch den baldigen Austritt Deutschlands. Immerhin dürfen die Briten bald abstimmen, was in unserem undemokratischen Land nicht möglich ist. Im Kommunismus gab es Karl-Marx-Stadt und Leningrand, hier bekommt jedes kleine Dorf hier seinen Europaplatz/-straße/allee. Wieder wird uns wider Willen eine Ideologie übergestülpt, die jeder gut zu finden hat. Wenn nicht, wie die AfD, wird er von der Presse niedergeschrieben.

        Soweit ich es mitbekommen habe, geht bei einem Teil der Strafaktionen der EU gegen die Schweiz auch darum, dass die Schweiz EU-Bürger aus diesen Ländern nicht aufnehmen möchte. Wahrscheinlich, weil jeder zählt, der nicht in ein *reiches* EU-Land abwandert. In den Städten soll es sehr schlimm geworden sein, mit der Belästigung durch Roma; Musiker in den S-Bahnen, Festhalten von Passanten zum Zwecke des Bettelns, starker Anstieg der Kleinkriminalität. Und weil das alles noch nicht reicht, sollen Serbien und Albanien mit seiner immer noch existierenden Blutrache aufgenommen werden.
        Die EU wird irgendwann im Krieg versinken wie Titos Jugoslawien, das ist absehbar. Vielvölkerstaaten haben noch nirgendwo lange gehalten. Solange erfreuen wie uns an Vorschriften wie Glühlampen, die Gehirnerweichung auslösen können, dafür aber Energie sparen, das geplante Quasiverbot von Parfüms, auch Chanel No. 5 wäre betroffen, weil 3% der Bürger empfindlich auf die Inhaltsstoffe reagieren oder so schwache Staubsauer, mit denen man 3mal solange saugen muss.

        Ich hoffe, dass die Front National und diese niederländische Partei in ihren Ländern ordentlich Stimmen bekommen und das Parlament gerade in Bezug auf Einwanderung und Erweiterung vor sich hertreiben.

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      • Du hast hier eine sehr interessante Zusammenfassung zum Thema geschrieben, die mich auch noch zum Lächeln gebracht hat,
        wegen der Glühlampen usw. Danke:)
        Es gibt jedoch auch Menschen, die meinen, dass uns nur ein Vereintes Europa vor weiteren Kriegen verschonen wird. Ich glaube jedoch
        auch nicht, dass sie so vereint sind, wie sie vorgeben.
        Wahrscheinlich kommen wir hier jedoch vom Thema ab!

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      • So Ghettos gibt es überings überall:

        http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-04/polizei-migrationshintergrund-integration?commentstart=129#comments Nr 131

        Ich habe in Dietzenbach öfters dienstlich zu tun. So war es am Starkenburgring zeitweise so, dass die Feuerwehr nicht eher zu einem Hausbrand ausgerückt ist, als bis die Polizei die Anfahrt gesichert hatte. Da flogen dann auch schon mal Fernseher, Kühlschränke, Kommoden und ähnliches auf die Polizeiwagen herab aus den höheren Stockwerken.

        Kombiniert mit solchen Nachrichtenmeldungen und eigenem Erleben ergibt sich ein rundes Bild:

        http://www.op-online.de/lokales/nachrichten/roedermark/urberach-trickdieb-greift-bauchtasche-3488757.html

        http://www.op-online.de/lokales/nachrichten/dietzenbach/schlag-zehnkoepfige-einbrecherbande-dietzenbach-tatwerkzeug-gefunden-3374399.html

        Kaum aus dem Knast draussen, schon wieder auf Diebestour. Und wenn man gegen weiteren Zuzug ist, dass verkommt man ganz schnell zum Nazi.

        Und in der Zeit wird immer etwas von Bereicherung geschrieben und irgendwelche Vorzeigetürken vorgefüht. Wir sind inzwischen so frei wie vor 50 Jahren damals die Russen.

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