JUST MONKEYS/E/D/I


MONKEYS ON THE TREE

AFFEN AUF DEM BAUM IN SÜDAFRIKA/MONKEYS ON THE TREE/SCIMMIE SULL’ALBERO

Unlängst habe ich wieder einmal einen Bericht zu den Affen und genauer gesagt zu den Kapuzineräffchen, Schimpansen und Bonobos gelesen. Der Primatenforscher, Frans de Waal untersucht die Ursprünge der Moral und ob diese eine menschliche Errungenschaft ist oder ob diese evolutionär zu begründen ist.

De Waal und sein Team haben im Yerkes National Primate Research Centre Atlanta bei den Kapuzineräffchen einen verblüffenden Gerechtigkeitssinn dokumentiert und sie haben gleichzeitig ebenfalls das Sozialverhalten von Schimpansen studiert . Als es einem von ihnen schlecht ging, kam seine Freundin sofort herbeigeeilt, kraulte ihn und brachte ihm Holzwolle, damit er sich bequem setzen konnte.

Für De Waal ist der Gemeinschaftsgeist der Primaten ein Zeichen dafür, dass die Bausteine der Moral älter sind als die Menschheit.

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Recentemente ho letto un articolo in merito alle scimmie, ossia più precisamente sui cappuccini, scimpanzé e le bonbos. Lo scienziato di primati, Frans de Waal fa ricerche sull’origine della morale et, se la stessa è un’acquisizione umana oppure se può essere giustificata con l’evoluzione.

Nel Yerkes Primate Research Centre di Atlanta, De Waal è il suo team hanno documento un senso eccezionale di giustizia nei cappuccini. Loro hanno nello stesso tempo anche studiato il comportamento sociale delle scimpanzé. Quando uno di quest’ultime stava male è subito venuta in aiuto una sua amica carezzandolo e portandogli trucioli di legna per essere comodo quando seduto!

DU SOLLST DEINEN NAECHSTEN LIEBEN WIE DICH SELBST./YOU SHOULD LOVE YOUR NEIGHBOUR AS YOURSELF/DOVRESTI AMARE IL TUO PROSSIMO COME TE STESSO.

DU SOLLST DEINEN NAECHSTEN LIEBEN WIE DICH SELBST./YOU SHOULD LOVE YOUR NEIGHBOUR AS YOURSELF/DOVRESTI AMARE IL TUO PROSSIMO COME TE STESSO. (Unsere Erfahrungen auf Bali/Our experiences made in Bali/Le nostre sperienze fatte a Bali.)

I have recently read an article about monkeys and more precisely about the capuchin monkeys, the chimpanzees and bonobos and that the scientist of primates Frans de Waal with his team is trying to find out the origins of the morals and whether this is a quality obtained only by the human being or if it is based on evolution.

De Waal and his team, who studied the capuchin monkey in the Yerkes National Primate Research Centre, Atlanta, came to the conclusion that these monkeys have an extreme sense of justice. As they have at the same time studied the social behaviour of chimpanzees it has been observed that as one of them didn’t feel well his friend assisted it immediately by ruffling its fur by bringing him some wood shavings to be able to sit more comfortably.

To the scientist this sense of community is a sign that the bricks of morality are older than manhood.

Die Koboldmakis (Tarsiidae) sind eine Familie der Primaten. Es sind kleine, nachtaktive, baumbewohnende Tiere, die auf den südostasiatischen Inseln verbreitet sind.

Die Koboldmakis (Tarsiidae) sind eine Familie der Primaten. Es sind kleine, nachtaktive, baumbewohnende Tiere, die auf den südostasiatischen Inseln verbreitet sind./The Koboldmakis belong to the primates, are very small, live on trees and are specially active at night. This pictures was taken on the Philipines by Hans Keller. I Koboldmakis sono picolissimi primati che vivono sugli alberi e sono attivi di notte.

Bei dieser Gelegenheit kommt mir auch das eindrückliche Buch „Mädchen ohne Namen“ von Marina Chapman in den Sinn, in welchem sie die Erfahrungen ihrer Mutter mit den Kapuzineraffen widergibt. 1954 wurde ihre Mutter als ungefähr fünfjähriges Kind in Südamerika entführt und dann im tiefen tropischen Regenwald ausgesetzt. Dort beginnt auch die unglaubliche Geschichte, in der diese Kapuzineraffen zur einzigen Familie des Mädchens werden. Nachdem die Affen das Mädchen von oben bis unten angefasst hatten, liessen sie sie in Ruhe und das Mädchen kopierte diese Affen und lernte sich zu ernähren, indem sie das ass, was die Affen frassen und nur Wasser aus den Wasserlöchern trank, wie die Kapuzineraffen und sich durchzusetzen. Sie lebte 5 Jahren mit diesen Affen.

Man hat Frans de Waal auch gefragt, ob er denke, dass die Evolutionstheorie falsch sei, worauf er antwortete, dass er der Ansicht sei, dass sich das Sozialverhalten und Evolution nicht ausschliessen. Er meint im Gegenteil, dass der Kampf ums Überleben das kooperative Verhalten stets begünstigt habe und dass die Moral die Grundlage für ein geregeltes Zusammenleben sei und dass das Gruppeninteresse eine höhere Priorität habe als die persönlichen Bedürfnisse. Das soll bei Menschen und Affen gleich sein!! Man kann also noch hoffen!!

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In questo contesto mi viene in mente un libro impressionante „Ragazza senza nome“ di Maria Chapman. La scrittrice descrive le esperienze fatte da sua madre che è stata rapita in Sudamerica nell’anno 1954 quando aveva circa 5 anni. I rapitori l’hanno lasciato da sola nella foresta tropicale e la piccola non sapeva cosa fare. Qui ha cominciato la storia incredibile, nella quale i cappuccini sono diventati l’unica famiglia della bambina per circa cinque anni. Le scimmie hanno scoperto la bambina e l’hanno investigata da cima in fondo per poi lasciarla stare. La bambina he imparato dei cappuccini cosa poteva mangiare e dove bere l’acqua. Inoltre le hanno insegnato come difendersi nella sua situazione.

Frans de Waal è stato chiesto, se pensava che la teoria dell’evoluzione fosse sbagliata e lui ha risposto ch’era convinto che il comportamento sociale e l’evoluzione non si escludevano, al contrario la fatica della la sopravvivenza aveva sempre incentivato il comportamento cooperativo e che la morale sembrava di essere la base di una vita di convivenza regolata. Gli interessi di gruppo sembrano di avere priorità nei confronti di esigenze personali. Non sembra di fare differenza, se si tratta di essere umani oppure di scimmie. Non sono perse tutte le speranze!!

Foto Hans Keller

This topic made me think of the astonishing book by Marina Chapman „A GIRL WITHOUT A NAME“, in which the writer tells her mother’s story and experiences with the capuchin monkeys. In 1954, when she was a little girl of about five years she had been kidnapped and then left all alone somewhere in the deep rainforest in South America. This incredible story begins there, where this lost girl came into contact with the capuchin monkeys, which for five years became her only family. After the monkeys had touched the girl all over, they left her alone and she started to copy them; she ate what they ate and drank the water from the waterholes the capuchin monkeys did and she learned from them to come to grips with the everyday problems.

Frans de Waal was also asked, whether he thought that the theory of evolution was wrong and he answered that according to him, social behaviour and evolution do not at all exclude each other, on the contrary, the fight for survival had always instigated cooperative behaviour and that morality seems to be the basis of our regulated living together. The group interests seem to have priority in respect towards personal interests.  It should be the same, indifferent of whether you speak about apes or humans. Not all hope seems to be lost!!

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DIE GRUPPE/THE GROUP/IL GRUPPO

QUELLE:PM.April 2016

About Orang Utans:https://rivella49.wordpress.com/2009/05/12/video-about-orang-utans-by-professor-carel-van-schaik-b2/

COPYRIGHT©2015 MARTINA RAMSAUER’S BLOG:rivella49.wordpress.com

28 replies »

    • Das glaube ich dir gerne, Wolfgang, auch wir haben solche Erahrungen auf Bali gemacht. Aber stell dir vor, was für Schaden wir Menschen anrichten!! Es wäre natürlich sehr interessant, wenn du mir/uns erzählen würdest was die Affen angestellt haben. Lieben Dank für deine Teilnahme an meinem Thema. Buona serata Martina

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      • Wir hatten das in Sri Lanka gesehen und erlebt. Eine Herde Affen ist in das Wohngebiet von Einheimischen über Nacht eingedrungen und haben die gesamte Ernte, wenn alles richtig reif ist(wie meist) verzehrt. Irgendwie verständigen sich die Affen. So wurde es uns erzählt. Auch im Dschungel haben wir so manches in der Nacht mitbekommen. (Ausflug)Da lockte erst einer mit seltsamen ruf das auch wir hörten, dann kahm die gesamte Herde —–. Da war der Schlaf von uns um 3Uhr vorbei.

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      • Das ist natürlich für die Bauern unschön, Wolfgang, aber das machen doch bei uns Tiere wie Hirsche und Wildschweine leider auch. Danke dir Wolfgang, für deinen Bericht zu diesen schlauen Tieren! Ich wünsche dir eine ruhige Nacht.🙂

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  1. Ein interessanter Beitrag, liebe Martina. Es gibt ja eigentlich sehr viele Arten, die einen engen Gruppenzusammenhalt und eine mehr oder weniger komplexe “gesellschaftliche” Struktur haben. Wir Menschen müssen uns darauf also gar nicht so viel einbilden😉 Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, Peggy

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    • Ich habe gelesen, liebe Peggy, dass bei den Schimpanzen das Patriarchat herrschen soll und bei den Bonobons die Weibchen das Sagen haben! Bei uns ist das mit den Frauen noch immer eher die Ausnahme!! Zum Schluss habe ich noch ein schönes Zitat gefunden:Die Grösse einer Nation und ihr moralischer Fortschritt können danach beurteilt werden, wie sie ihre Tiere behandelt.
      (Mahatma Gandhi)
      Ganz lieben Dank für deine ermutigenden Worte und auch dir zwei schöne Tage und liebe Grüsse Martina

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  2. insomma una specie di Tarzan in gonnella! mi ha molto affascinato la storia della ragazzina rapita e del salvataggio delle scimmie cappuccine, questo ci insegna ancora una volta come gli esseri cosiddetti “umani” siano molto più disumani di quelli che noi chiamiamo “animali”, la storia si ripete! purtroppo.
    Buongiorno cara, concordo con l’amico Hervé sullo splendore delle immagini che illustrano questo articolo, ognuna rappresenta il tuo pensiero e la loro scelta li lega alla loro storia. Particolarissimo il bus carico…carico…ma cosa ci sarà in quei bagagli? sarei proprio curiosa di sapere, ha ha
    Buon primo maggio Martina, oggi dovrò finire in fretta i lavori in giardino perché il meteo per domani prevede pioggia…peccato era prevista una gita alle cinque terre, più precisamente a Portofino…beh mi dovrò accontentare di vedere lo sport in Tv, e forse di dare un’occhiata ai miei appunti di viaggio ritrovati quando ero nullafacente per il braccio rotto
    passa una lieta giornata nella tua bella Svizzera, un bacio

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    • Buon giorno cara Annalisa, anch’io sono stata impressionata dal libro, perchè, come tu lo hai detto molto precisamente, le scimmie hanno fatto vedere il senso del gruppo era molto più forte che l’individualismo così diffuso da noi! Nel bagalio che le persone hanno portato al bus, magari ci sono le esperienze che le persone hanno fatto in comune!
      Portofino, devo ammettere che non ci sono mai stata; è una vergogna, lo so! Spero in un tuo reportage un bel giorno. Noi andremo a fare un corso pratico su delle erbe speciali! Iero è venuto il “nostro” pescatore italiano da Ancona e ci ha portato il pesce fresco,- Mazzancolle, polpo e trillie- non trattato e intero-ed abbiamo quindi avuto un bel lavoro!
      Sperando che il tempo non sia così cattivo di modo che non devi guardara la TV e ringraziandoti tanto per la tua lettera, ti mando tantissimiiiiiii saluti:) Martina

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      • buon primo maggio Martina,difficilmente il meteo da previsioni sbagliate stanotte è piovuto copiosamente ed anche ora nuvole basse coprono l’aria, quindi niente Portofino! In realtà non era la meta principale, vista la relativa vicinanza ho avuto la fortuna di visitarlo più e più volte, ma partendo dalla stazione di Pisa scendere a Monterosso,( perché se fosse stato tempo clemente non puoi immaginare l’orda di turisti che si sarebbero riversati sul percorso delle 5 terre in auto ! ) e da lì con un traghetto apposito visitare il “Santuario dei cetacei” ampio parco marino che va dall’Elba alla Corsica, passando per tutto il mar Ligure fino alla Costa Azzurra, questo è il momento migliore per avvistare i cetacei e se si ha fortuna qualche balenottera, ho incrociato diverse volte i delfini, ma a queste latitudini mai cetacei più grandi.( il tentativo sarà per un’altra volta, uffa ) lo stesso battello fa in seguito scalo a SanFruttuoso e quindi da tempo per un’escursione anche al piccolo grande gioiello della riviera ligure di levante, appunto Portofino.L’idea era di raccogliere immagini e informazioni per completare un reportage sulla zona.
        Sarà un primo maggio casalingo, ma avrò la possibilità di stare un po’ in compagnia degli amici dei blogger.Ti auguro una giornata piena e serena
        un grosso bacio
        Annalisa

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      • Ti ringrazio tanto per avermi dato questo itinerario molto dettagliato delle Cinque Terre e dei cettacei! Non sapeva veramente che le balene passassero in quella zona. Noi abbiamo trovato, anni fa, una balena morta di circa 40 metri di lunghezza in Irlanda in una zona deserta, però è molto meglio vederli vivi come anche le Orang Utan ai quali vene tolto il loro ambiente per far crescere le palme che rendono molto di più economicamente. Comunque il nostro corso sulle tante erbette mangiabili ci ha condotti in una zona semiselvatica del Ticino dove non ha piovuto.: Ti auguro, cara Annalisa, una settimana pieno di sole.:) Ti mando anch’io un grosso bacio.
        Martina

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  3. Jane Goodall, Diane Fossey… wie oft habe ich schon gedacht: In einem der nächsten Leben werde ich Affenforscherin…😉 Vielen Dank für deinen interessanten Beitrag, liebe Martina!

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    • Liebe Maren, da komme ich dann doch gerne auf Forschungstouren mit! In meinem Kalender über berühmte Frauen lese ich den folgenden Satz von Dian Fossey: “Ich hatte den tief empfundenen Wunsch, gemeinsam mit wilden Tieren in einer Welt zu leben, die von den Menschen noch nicht kaputt gemacht worden war”. Deine Worte habe mich sehr gefreut.:)

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  4. interessant und schön dokumentiert. Bei Menschen ist der Hauptantrieb zu “moralischem” Verhalten der Wunsch “dazuzugehören”. Es ist fürs Überleben unbedingt notwendig, dazuzugehören. Ausschluss tötet. Moralisch ist, was der Gruppe nützt bzw von ihr gebilligt wird. Die Angst vor Ausschluss (Tod) ist die Grundlage dessen, was man Gewissen nennt.

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    • Ich danke dir sehr, liebe Gerda, für deine pertinente Erklärung betreffend dem Wunsch des Menschen zur Gruppe zu gehören und was es bedeutet, wenn er dies nicht schafft, was ja leider auch sehr oft der Fall ist. Als Leihe scheint mir die Zugehörigkeitsfrage auch bei Affen sehr wichtig zu sein, aber wie es da mit dem Gewissen steht, weiss ich leider überhaupt nicht. Dein Kommentar hat mich wie immer nachdenklich gemacht:) und ich danke dir sehr dafür. Gute Nacht und liebe Grüsse Martina

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    • If we take individualism as juxtapostion of social responsable behaviour, the first may give us more freedom to outlive our desires but, according to me, it may very well lead us into solitude, depression and worth! We should maybe try to find a more adequate balance between the two sides.Thank you very much, Otto, for your words. Have a nice evening. Martina

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  5. Dear Martina!!! What an extraordinary post. I have alreadt located the book “The Girl with No Name” at the Vancouver Public Library!! Thank you for the recommendation. I have been off the “grid” for a couple of weeks visiting family in St. Albert, which is just a couple of hundred miles away from the fire raging at Fort McMurray. We are back in Vancouver and enjoying sunshine. I am enjoying catching up on your posts. Have a great day!!

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    • Our thoughts are very often with you and Canada these days, dear Rebecca, and we really hope that it will be raining soon. Thank you very much for having read and liked my post and you probably also agree, especially now, that we humans also depend on one another like the apes. I hope, of course, that you will like the book, in which the girls with no name also speaks about here experiences with mankind! It was good to hear from you and I keep my fingers crossed for your people.:) Best regards Martina

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