SICH ERINNERN/TO REMEMBER/RICORDARSI/D/E/I


unbenannt-10HOEREN DES TEXTES:

Die Frage ist, ob wir uns alle an dieselben Dinge erinnern, nachdem wir uns in einer bestimmten Situation befunden haben, oder nachdem wir uns ein bestimmtes Bild angeschaut haben. Hannah Monyer, die ärztliche Direktorin der Klinischen Neurobiologie an der Uniklinik Heidelberg meint, dass unser Gedächtnis genauso individuell wie unsere Persönlichkeit sei. Teilweise würden wir eine Situation schon in der Gegenwart total anders erleben als unsere Gegenüber. Wichtig sei aber, dass das was wir später als Erinnerung abrufen würden, stark von unserer Lebensgeschichte, unserem Wertsystem und unserer Stimmung im Moment des Erinnerns abhänge. Anscheinend blicken wir auf dasselbe Ereignis im Laufe der Zeit auch unterschiedlich zurück. Unsere Erinnerungen verändern sich ohne, dass wir es merken! Wenn Emotionen mit den Erinnerungen verknüpft sind, können wir uns speziell gut erinnern, auch daran wo wir uns befanden als das Ereignis passierte oder wir davon hörten. Wie wir uns an ein Ereignis erinnern hängt also damit zusammen, wie wichtig es uns war. Immer, wenn wir uns and dieses spezielle Ereignis erinnern wird es im Gedächtnis neu gespeichert, die alter Version damit überschrieben. Experten ist es sogar gelungen Versuchsteilnehmern weisszumachen, sie hätten in der Kindheit etwas erlebt, was sich nie zugetragen hat!! Es ist daher besonders wichtig Augenzeugen vor Gericht mit der richtigen Technik zu verhören, den wenn diese zu sehr unter Druck sind, kann die Gedächtnisfunktion total blockieren.

Zum Schluss möchte ich euch noch sagen, dass ich unlängst gelesen haben, dass bereits 1980 im Wissensmagazin SIENCE ein Artikel mit dem Titel „Ist das Gehirn wirklich notwendig?“ veröffentlicht wurde, weil bei einem Mathematikstudenten 95% des Schädelraums mit Hirnflüssigkeit gefüllt war und er trotzdem einen IQ von 126 hatte.!!

Und nun möchte ich euch bitten das obige Bild nochmals anzusehen und dann folgende Fragen zu beantworten:

  • Wie viele Räder hat das Fahrgerät?
  • Wie viele Spiele sind befestigt?
  • Welche Farben haben die Mütze des Fahrers?
  • Ist der Hund an der Leine?
  • Wie viele Möglichkeiten hat der Fahrer, um Sachen zu transportieren?
  • Wie viele Beine seht ihr total?

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Audio to the text:

The question is whether we all remember the same things after having experienced a certain situation or after having looked at the same painting. Hanna Monyer, medical director of the clinical neurobiology of the University, Heidelberg is of the opinion that our memory is as much individual as our personality. In part we seem to experience a situation, already in the presence, completely different from our counterparts.

Important is, however, what follows:” What we later retrieve as memory very much depends on our life story, our system for values and the mood we were in at the moment of memory”. The way we look back onto the same event changes in the course of time and we don’t even realize it! If emotions have been involved with memories, we tend to remember very well, even where we were located at the moment of occurrence.

The way we remember an event is very much in connection with how important it was to us. Always, when we remember that very special moment it is saved anew in our brain, this means the old memories are written over. Experts have even succeeded in convincing guinea pigs that they had suffered things in their childhood, which have never really happened! It is therefore very important to interrogate people in court with the right technic, because if the witnesses are too stressed the brains’ function may get blocked.

Last but not least I would like to tell you that the scientific magazine SCIENCE published already in 1980 an article with the title (more or less) “Is the brain really necessary?” because it had been diagnosed that a mathematic student’s brain contained almost only -95%- brain liquidity and that he had all the same an IQ of 126!!

And now I kindly ask you to answer the following questions:

  1. How many sunshades can you see on the picture?
  2. What kind of trees are on the image?
  3. What do they sell in front of the Hotel?
  4. What is the weather like?
  5. How many men are walking towards us?
  6. What time is it when the picture was taken?

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La domanda è se ci ricordiamo tutti delle stesse cose dopo aver sperimentato assieme una determinata situazione. oppure dopo aver guardato assieme un’immagine. Hanna Monyer, direttrice di Neurobiologia Clinica dell’Università di Heidelberg dice che la nostra memoria è altrettanto individuale quanto la nostra personalità. In parte vediamo già nel presente le stesse cose completamente differentemente in rispetto alle persone di fronte.

La direttrice attribuisce comunque molta importanza al seguente:

Quello che ricordiamo più tardi dipende molto della storia di vita, dai nostri valori in generale e anche dalle emozioni nel momento della rievocazione. Il modo in cui guardiamo ad eventi del passato sembra di cambiare nel corso degli anni e ognuno vede la stessa situazione un po’ diversamente. I nostri ricordi cambiano anche senza accorgerci. Nel caso in cui sono stati coinvolte delle emozioni possiamo ricordarci particolarmente bene, sappiamo anche dove siamo stati al momento dell’accaduto oppure quando ne abbiamo sentito.

Il modo in cui ci ricordiamo un evento dipende molto di quanto importante è stato per noi. Sempre quando pensiamo a quella situazione molto speciale per noi, il pensiero, il cervello trascrive di nuovo la memoria, la versione antecedente non c’è quindi più!. Esperti sono fin riusciti a far credere a delle cavie che avevano subito certe cose durante l’infanzia che in verità non sono mai successe! E’ quindi molto importante che testimoni vengano interrogate con la tecnica giusta, perché, se sono troppo stressate il cervello rischia di bloccare totalmente!!

In ultimo vorrei dirvi che ho appena letto che già nel 1980 la rivista scientifica „SCIENCE“ ha pubblicato un articolo con il titolo„ Abbiamo veramente bisogno del nostro cervello?“, perché ad uno studente di matematica era stato rilevato un QI di 126 malgrado il fatto che il 95% dello spazio del cranio è stato riempito di liquidità!!

AUDIO DEL TESTO:

E adesso vi prego di voler rispondere alle seguenti domande riguardante l’immagine qui di sopra.

  1. Quale colore hanno le scarpe della danzante?
  2. Quante donne portano occhiali?
  3. Chi posta orecchini
  4. Che colore hanno i capelli della signora che indossa scarpe gialle ?
  5. Quanti uomini vedete?
  6. Dove ha luogo la danza?
  7. Ich möchte mich allen meinen Bloggerfreunden, die mich lange Zeit begleitet haben DANKE sagen und ihnen mitteilen, dass ich in Zukunft nicht mehr oft schreiben werde, eure Nachrichten, wenn möglich, jedoch mit Freude weiterlesen werde. I would like to thank all my blogger friends, who have accompanied me for a long period and let you know that in the future I shall not write often anymore. With pleasure I shall, however, read your news, whenever possible! Vorrei comunicare ai miei amici blogger, che mi hanno accompagniato per un periodo lungo, che non scriverò più spesso in futuro, ma che leggerò, se possibile, con piacere i vostro posts.
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16 replies »

    • Ja, lieber Wolfgang, das Leben besteht aus Sonnen-und Schattenseiten! Du hast schon recht, wir sollten die Gesundheit mehr schätzen. Die tolle Tänzerin haben wir auf dem Markt auf Lanzarote gesehen und sie hat uns (auch Frauen) beeindruckt. Herzlichen Dank für deinen Kommentar und eine gute Zeit:) Cari saluti Martina

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  1. Pur avendo letto attentamente tutto il post ed aver guardato per bene le immagini ricordo solo due cose:
    1) mi ha favorevolmente colpita il barboncino bianco accoccolato sul mezzo della prima fotografia.
    2) mi è dispiaciuto leggere che non scriverai spesso in futuro e spero che ciò non sia dovuto a qualche problema, qualcosa di negativo insomma ma soltanto per una tua condivisibile scelta personale.
    Ti abbraccio forte Martina ♥

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    • Cara Affy, mi ha fatto moltissimo piacere il tuo contributo. In merito alla primo foto derei anch’io che il cagnolino al quinzalio sembra essere un amico molto importante del padrone! In merito secondo punto devo dire che ho un po’ di problemi con gli occhi e ho anche più e più l’impressione che c’è così tanto materiale su internet che non si riesce più, nè a guardare bene le foto nè a leggere tutti i testi. Ci sentiamo lo stesso! Ti auguro di cuore una buona settimana. :)Martina

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  2. Sechs /eines sieht man aber nicht. Die zweite Frage verstehe ich nicht so ganz. Es ist wohl eine Kapitänsmütze. Hauptsächlich ist sie weiß. der Hund ist sicher an der Leine. Für mich sind sechs Möglichkeiten zu erkennen, wo etwas zu transportieren ist (wo bei die Tasche als eine Mglichkeit angesehen wird. Sonst müssten es mehr sein. Die Anzahl der Beine, die ich sehen kann, beziffere ich mit neun. Die Fragen sind dem deutschen Text entnommen und nach dem Bild mit dem einbeinigen Mann auf dem Markt beantwortet. Soeren Kierkegaard lag sicherlich nicht falsch.
    LG mick.

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    • Also, dein Mitspielen freut mich richtig und deine heutige Form ist bemerkenswert! Danke, dir Mick.:) Die erste Frage ist absolut richtig und ein Spiel habe ich nicht gesehen auf dem Foto. Die Mütze ist weiss schwarz und beim Hund hast du auch alles richtig gesagt. Ich habe auch die gleiche Anzahl Beine gesehen, wie du und mit der letzten Bemerkung bin ich auch einverstanden. Cari saluti aus dem Tessin. Martina

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  3. Liebe Martina, Vieleln Dank für all deine schönen Beiträge, auch für diesen. Zu den Fragen mag ich nichts sagen, da es mir völlig gleichgültig ist, wieviele Räder das Gefährt hat etc. Ich beachte selten Einzelheiten. Wenn man mir sagt: “Wie fandest du die Frau mit dem roten Kleid?” frage ich: welches rote Kleid? Es ist mir nicht aufgefallen, weil es mich nicht interessiert, was für Kleider jemand trägt. Nun, bei der Flamenco-Tänzerin fiel es mir natürlich auf! äh, pardon, sie trägt, wie ich beim Nachschauen merke, gar kein rotes Kleid, sondern einen roten Rock … Was mir auffiel, war, dass der Mensch nur ein Bein hat, dafür aber einen netten Hund und ein praktisches Gefährt, und dass die Tänzerin eine schlanke Taille hat und einen tollen Hüftschwung. Und dann fiel mir noch auf, dass sie auf einer Art Podest steht und dass die Frauen im Hintergrund mit anderem beschäftigt sind, so dass ihr Tanz eigentlich recht unbemerkt bleibt. Beide, die schöne Tänzerin und die kräftig-muskulöse Rollstuhlfahrerin, wirken auf eine Art einsam auf mich, als seien sie irgendwie “zur Schau gestelllt” und keiner interessiere sich wirklich für sie als Person, als Mensch. Die anderen wuseln durcheinander, unterhalten sich, weiß der Himmel, was sie treiben, aber diese beiden sind herausgehoben und einsam. Jedenfalls auf dem Bild.

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    • Wunderschön, liebe Gerda, deine Beobachtungen; ich bin gerührt! Es kommt dir nicht auf die Anzahl der Räder an, aber du siehst eine Einsamkeit bei den fraglichen Menschen!!:) Es war auf dem Markt von Teguise und die Tänzerin stand auf einem kleinen hölzernen Untersatz, ich denke, damit man die Stösse, die sie auf diesen gab, klangvoller auf uns Zuschauer rüberkamen. Du siehst einige Leute haben schon zugehört und waren begeistert, aber grundsätzlich bin ich mit dir vollkommen einverstanden. Für die Person auf dem 6 rädrigen Vehikel scheint sich wirklich überhaupt niemand zu interessieren. Ich danke dir sehr für deinen eindrücklichen Kommentar. Cari saluti Martina

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  4. Wie viele Räder hat das Fahrgerät? 4, wobei man nur 3 sieht.
    Wie viele Spiele sind befestigt? Was für Spiele?
    Welche Farben haben die Mütze des Fahrers? Weiß, mit unteren schwarzen Rand,
    Ist der Hund an der Leine? Ja.
    Wie viele Möglichkeiten hat der Fahrer, um Sachen zu transportieren? 6, wenn man die Fläche mitrechnet, auf welcher der Hund liegt.
    Wie viele Beine seht ihr total? 7, + die Andeutung eines Beins.

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    • Du hast dir ja sehr viele Dinge gemerkt und ich danke auch dir, dass du mitgemacht hast auch wenn ich in Sachen Räder oder Beine nicht ganz mit dir übereinstimme! Grundsätzlich glaube ich einfach, dass wir heute so viele Bilder sehen oder gezeigt bekommen, dass wir sie und ihre Aussage-auch die Emotionen- gar nicht mehr wahrnehmen! Ich wünsche dir alles Gute:) Gruss Martina

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  5. This is such a great post…. I´d say that I agree with Heidelberg… I find that the emotional factor is truly relevant when it comes to how we remember things. And I wonder how our minds work when we keep in our memories sensations from the past, and not just mere images, if you know what I mean. Memory is as much individual as our personality, as Heidelberg says. And It also has to do with us in a certain moment of our lives if you stop to think of it.
    The photographs and this feature is very special and interesting dear Martina. Thank you!. Love & best wishes to you ⭐ 😀

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    • Dear Aquileana, I don’t know how our brain works, when we keep in our minds sensations from the past. The brain seems, however, to be something like a network, which sometimes tricks ourselves to register things, which have not really occured in the registered way or very individually! Personal moods such as stress have an influence on the registrations, which may be changed again later when we think again of certain moments.
      Many thanks for having read my post, for your thoughts and for your kind words. Un abbraccio:) Martina

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  6. Liebe Martina, das erste Bild ist mir zu unübersichtlich, statisch und bleibt kaum in der Erinnerung.
    Das Zweite ist in Freiburg gemacht oder? In den Rathaus habe ich geheiratet 🙂 daran erinnere ich mich gerne, ich liebe meine Heimatstadt ❤
    Das dritte Bild kanllt so richtig, da ist Schwung und Bewegung drin und dann natürlich noch die rote Farbe 🙂
    Ganz liebe Grüße und einen schönen Abend noch……

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  7. Liebe Suzy, erstmal herzlichen Dank für deine Teilnahme am Quiz und deine Meinung. Ich sehe also, dass wahrscheinlich das zweite Bild von Freiburg und das dritte mit der Flamenco-Tänzerin auf dem Markt von Teguise bei dir die meisten Emotionen hervorgerufen haben!
    Leider ist mir dein Kommentar nicht auf meinen Blog geschickt worden und ich kann dir daher nur von “Leave a Reply” diese Antwort schicken und hoffen, dass du sie erhälst!

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  8. You raise a very interesting question. I definitely don’t think we remember the same. Our memory is tainted by what we perceive as important and what previous experiences we bring into a new situation. I have also read that we don’t remember the situation as such, but the memory of it. Therefor it alters all the time the further away in time it gets.

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