PROS AND CONS/E/D/I


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Je länger diese Zeit der Ruhe, Musse und die Zeit zum Nachdenken andauert, desto mehr wird mir bewusst, wie kostbar sie auch ist, weil sie eben nicht als Massenware verkauft werden kann!

Ich empfinde sie mehr und mehr als etwas Persönliches und mir scheint auch, dass das Übertriebene, z.B., was die verzerrte Schönheit des Menschen, das Reisen in irgendwelche Disneyländer, die Fake News und dadurch hervorgerufenen Irritierungen anbelangt, sowie vielleicht auch das Kochen von herrlichen und gesunden- mit weniger Zucker- Gerichten, die wir in letzter Zeit selbst produziert haben, dazu beitragen könnten wieder eine Balance oder Sinn zu erreichen und so zu einer gewissen Gesundung der Gesellschaft führen.  

Wenn der Boden zu hart ist,infolge machineller Bearbeitung, kann das gasförmige Pflanzenhormon nicht mehr entweichen und die Pflanze nicht mehr gut wachsen!!!

Ich frage mich auch, ob der Mensch auf diese Art und Weise von der Ware, zu der er doch seit langem geworden zu sein scheint, wieder zum Menschsein zurückfinden kann! Ob er von dem ewigen «Gehetztwerden» irgend etwas zu kaufen, wofür er  eventuell das Geld nicht hat und, das er eigentlich gar nicht haben möchte, um dann, wie in «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny» zum Tod verurteilt wird, weil er seine Schulden nicht bezahlen kann, möglicherweise in einer Gesellschaft leben möchte, in der man nicht nur am Geld gemessen wird! Diese berühmte Oper ist übrigens von Berthold Brecht und aus dem Jahr 1930.

Vielleicht sollten wir wieder eher Produzenten oder Selbstversorger werden und vermehrt von dem leben, was wir selber herstellen, ohne ein schlechtes Gewissen haben, dass wir keine guten Konsumenten sind!

Das heisst, ich glaube, dass wir unser Leben wieder vermehrt in unsere Hände nehmen sollten und nicht immer tun, was man uns sagt, sondern uns selbst bewegen, uns beobachten, uns gut informieren, um dann unsere eigenen Schlüsse zu ziehen, indem wir nachdenken!

Wer weiss, vielleicht sollten wir wieder einmal ERICH FROM und sein Haben oder Sein lesen.

If the earth has become to hard due to machining, the hormon ethylene can’t get out anymore and the plant can’t grow– well- anymore

The longer this period of calmness, leisure and time to reflect lasts, the more I become aware of how precious it also is to me, because it can’t be sold as a mass product!

I feel that it becomes more and more something personal and it seems to me that the exaggerated, also as far as distorted beauty of the people is concerned, or trips to some kind of Disneyland or letting ourselves being manipulated by fake news may reach a certain balance. The delicious healthy- with less sugar- dishes, which we have recently produced ourselves may in this way, if maintained, slowly lead to a general slow down and a certain balance or sense and therefore reach a better health situation as well as environment improvement.

I also do ask myself, if we, the human beings, could return in this way from being just “commodities” into which we have been transformed a long time ago, to be just man. Is there a possibility that we can return from a pushed being that continuously has to buy something that is too expensive for him/her or that he/she doesn’t even want to have, in the first place, to be in the end sentenced to death like the man in the famous opera by Berthold Brecht from the year 1930 “Rise and fall of the city Mahagonny”, because he couldn’t pay his debts and where to be poor was prohibited!

Maybe we should again turn more into producers than just consumers and live from what we really produce or create without a bad conscience, if we are not good consumers!

This means that I am convinced that we should take life more into our own hands and not always do what the others want us to do. We should move ourselves as best as we can, get informed in serious ways and make our own conclusions by thinking.

Maybe we should also reread “To be and to Have” by Erich Fromm.

Di più che dura questo periodo di tranquillità, di tempo libero e tempo per riflettere, di più divento cosciente, quanto è anche prezioso, perché non può essere venduto quale prodotto di massa!

Sento che diventa sempre di più un’esperienza personale e mi sembra per quanto attiene alle esagerazioni, la distorta bellezza dell’essere umano, i viaggi in un qualche paese di tipo Disneyworld, le notizie fake e le irritazioni provocate da loro, come magari pure il cucinare degli squisiti e sani cibi- con meno zucchero-che abbiamo prodotto ultimamente, potrebbero contribuire a raggiungere un certo bilancio o senso e così una certa guarigione della società e dell’ambiente.

Mi chiedo anche, se l’uomo in questo modo, potrebbe ritornare da “prodotto”, nel quale mi sembra che sia stato ritrasformato tanto tempo fa, a un essere umano! E’ possibile immaginarsi che l’uomo vorrebbe vivere in una società dove non viene misurato unicamente in merito al denaro che possiede, ma dove non verrebbe nemmeno continuamente proseguito per farlo comprare qualcosa, ch’egli non ha bisogno e non ha neanche i soldi per pagarlo per poi essere condannato a morte, come nella famosa opera di Berthold Brecht “L’ascesa e la caduta della città Mahagonny”!

Magari dovremmo di nuovo diventare più producenti che consumatori e vivere di quello che creiamo da vero, senza vergogna di non essere consumatori!

Ciò vuol dire, secondo me, che dobbiamo riprendere la vita nelle nostre mani e non sempre fare quello che gli altri vogliono, ma muoverci, osservare, informarci bene e prendere le nostre decisioni riflettendo bene.

Chi sa, magari dovremmo prendere in mano “ AVERE O ESSERE” di Erich Fromm.

Ich habe die Texte nicht nach Sprache bezeichnet und frage mich, ob ihr es so besser findet!

I didn’t colour the text according to the language and ask myself, whether you find it better in this way!

Non ho colorato il testo secondo la lingua e mi chiedo come lo trovate!

Wer nicht geniesst, ist ungeniessbar!!/https://rivella49.wordpress.com/2016/03/18/bio-versus-non-biodie/

28 replies »

  1. VERY wise words, Martina. I especially liked this line: “The longer this period of calmness, leisure and time to reflect lasts, the more I become aware of how precious it also is to me, because it can’t be sold as a mass product!”

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    • Well, dear David, I think this feeling has developed within myself in the course of the many past months!:) I had to smile a little bit, when you wanted us to think about novels in connection with “food” and i was already preparing this post. In any case I hope it is also about mental food! It was a pleasure to receive your opinion. Have a rich day in this sense. Best regards Martina

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  2. Dein Text macht nachdenklich, liebe Martina: danke! Und Deine Bilder von Gerichten bzw. Brot lassen mir das Wasser im Munde zusammenlaufen. Und das jetzt [8 Uhr], wo das Fruehstueck noch weit entfernt ist. Mary und ich machen zur Zeit und mit gutem Erfolg, eine 16/8 Diaet, d.h. waehrend 16 Stunden [an einem Stueck] nichts essen, sondern nur waehrend 8 Stunden, und als mein Zeitfenter fuer’s Essen haben ich 10 bis 16 Uhr gewaehlt. Es dauert also noch etwas.
    Liebe Gruesse, und bleib’ gesund,
    Pit

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    • Lieber Pit, das sind aber auch nachdenkliche Worte, hab lieben Dank!:) Ich glaube, dass ich grosse Mühe hätte eure Diät auszuhalten! Ich würde gerne von dir erfahren, was euch dazu bewogen hat:) Die “Gritibenz” haben wir übrigens an Weihnachten zusammen mit unserer Tochter und unserem Schwiegersohn gebacken und sie haben uns herrlich gemundet! Also, viel Durchaltekraft! Lieben Gruss Martina

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      • Liebe Martina,
        diese Diaet durchzuhalten faellt uns beiden relativ leicht. So ganz absolut halte ich sie allerdings nicht durch, insofern als ich morgens nach dem Aufstehen schon meinen Kaffee mit Milch trinke, und abends mein Glaeschen Wein. Letzteres aber weniger als vorher. Kaffee muss fuer mich mit Milch sein. Aber er hilft mir persoenlich ganz unheimlich, mein Hungergefuehl zu unterdruecken. Die Regelung von (nur) 8 Stunden, in denen man essen darf, hilft Mary und mir ganz ungemein, dass wir abends vorm Fernseher nicht irgendwelche Snacks zu uns nehmen. Eine sozusagen “moralische Stuetze”. 😉
        Diese Art Diaet geht fuer mich wesentlich besser als meine frueheren Versuche mit “FdH” [“Friss die Haelfte”], wie man so sagt.
        Was ich aber auch noch einmal ausprobieren werde, ist die “7/5” Diaet: 5 Tage in der Woche normal essen, und dann an zwei aufeinander folgenden Tagen nur jeweils 500 Kalorien. Ich moechte mal wissen, wie das wirkt und ob es mir passt.
        Und warum wir uns zu Diaet entschlossen haben? Weil wir beide ganz einfach zu dick sind, und dazu noch ueber die letzten Jahre hinweg langsam aber stetig zugenommen haben.
        Unterbrochen haben wir diese Diaet allerdings in den letzten paar Tagen in Port Aransas. Natuerlich haetten wir es da auch gekonnt, aberIch muss mal sehen, was nachher die Waage dazu sagt. Wahrscheinlich nichts besonders Gutes. 😉 😦
        Nicht zu schlimm: 2 (englische Pfund, d.h. weniger als ein Kilo). 🙂
        Liebe Gruesse, und bleib’ gesund,
        Pit

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      • Hab lieben Dank für diese ausführliche Antwort. Früher haben wir auch solche Kuren gemacht, aber nun essen wir einfach so, dass nicht zu viel hängen bleibt. Pro Tag bereite ich mindestens 8-10 verschiedene Gemüse oder Salate zu. Wir haben unlängst eine Doku gesehen, in der gesagt wurde, dass bei uns ca. 115gr. Zucker gegessen wird anstatt höchstens 25gr. Ich glaube das ist eines der grössten Probleme. Also, vielleicht Schokolade ohne Zucker:), aber Kaffee mit Milch!!!
        Aber auch deine 7/5 Diät würde ich wahscheinlich auspropieren. Also, habt’s gut zusammen und cari saluti Martina

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    • Deine Worte, lieber Klausbernd freuen mich sehr😀 In der Existenzweise des Habens wird die Zeit zum Beherrscher und in der des Seins ist die Zeit entthront; sie ist nicht länger der Tyrann, der unser Leben beherrscht. (Erich Fromm) Lieben Dank aus dem verschneiten Tessin☃️ Cari saluti Martina

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      • Liebe Martina,
        huch, wir beneiden dich, wir wollen auch Schnee, viel Schnee.
        Tolle Antwort, liebe Martina.
        Alles Liebe und Gute
        Klausbernd 🙂
        The Fab Four of Cley
        🙂 🙂 🙂 🙂

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      • Lieber Klausbernd, jetzt wollte ich euch einen Lastwagen voll Schnee schicken lassen, aber da ist mir die Umweltbelastung in den Sinn gekommen, so dass ihr leider warten müsst, bis euch der Schnee wieder von oben geschickt wird!:):):):)

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  3. Martina – this is an excellent post that prompted a great deal of thought. These past few months has redefined our priorities. Our world has experienced an economic and social disruption that will continue to influence our choices going forward. Consumerism does not possess the glitter and glamour that was promised. Add to that, we are becoming more mindful and sensitive our environmental footprint. While we will continue to shop, it will be more wholistic. The ramifications of this will be felt in the retail and travel industries. Our economic health cannot be based on an ever increasing demand for more things. Life is precious, health is invaluable, friendships are essential. I love the thought by Virgil “Death twitches my ear; ‘Live,’ he says…I’m coming.”

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    • Your very appreciated words, dear Rebecca, show me that Lit Gauffreau’s post about the impact of other bloggers thoughts and feelings may have on us is so right!:) In respect to your words and cited quote I can say that we have to find a new balace. In this sense I can also mention:”Facts do not cease to exist because they are ignored.” — Aldous Huxley. Thank you for your friendship.

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  4. Well Martina, you read my post of retiring to your own cave, which means we are tuned in the same frequency, living by myself, now for over twenty-six years, from not liking it, I have come to appreciate the freedom , and peace that being within myself represents.

    Great post Martina. 🙂

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    • It’s stange, Mr. Brogido, but this things happen to me in a similar way, which means that my husband and me are happy with this much more quiet life. We enjoy reading books and talking about them and, of course also pondering in what way we can change our life, so that it provokes less waste! And I have to admit that I very much appreciate the contacts and visits by my precious blogger friends:) Very best regards and stay well. Martina

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  5. I am not sure I am ready to start producing my own food. But I agree with you that maybe we can use this special period of time to rethink the way a lot of us live. Stop consuming, stop being commodities, as you say, stop thinking only on monetary values and rather think about the deeper values of life. What really matters.

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    • Well, Otto, it can’t probably be expected from everybody to become a sound gardener, but the Denish, which are considered very environment friendly, seem to save millions in the health sector, because people have turned into real “biclycors”! I am therefore convinced that gardening would also be good idea in that respect and new ideas concerning photographing could also come up:) To reflect and change habits as far as our consumeristic systems are concerned seems to be a very good idea.
      I thank you very much for your words, it’s not always easy for me to have the courage to pubblish such important topics. Very best regards Martina

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  6. I agree, Martina. We need to stop allowing ourselves to be manipulated by the media of all varieties. It’s all about making us obey and consume. Time to turn it off and listen to our own voice, and that of nature. You have used this time for reflection admirably. 🙂Wishing you vibrant health and inspiration.

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