FICTION/NON FICTION?/E/D/I


Er wusste alles über Literatur, ausser sie zu geniessen! /Sapeva tutto in merito alla letteratura, eccetto di goderla!

FÜR DEUTSCH SIEHE UNTEN/ E ITALIANO, VEDI SOTTO

There are around me some people, who cannot quite understand, why I prefer to read fiction rather than non-fiction books, because they are of the opinion that these latter ones inform us much better about true and accurate facts and that realistic expectations are ruined otherwise!

I am, however, of the opinion that literature increases rapidly our learning through the experiences the characters in a book make or those we ourselves, the readers are given the possibility, to make.

When I think of the crazy things the main character and his friends from various countries do in SHANTARAM – I have already written about the book by Gregory David Roberts- for example, as they travel together, for a great part on foot or with some horses over high and dark mountains from Bombay to Afghanistan to deliver weapons and medicaments to the Mujahideens fighting the Russians together with the soldiers of the Democratic Republic of Afghanistan, I really got goose pimples! And shivers ran down my back when Khader, the good Mafia boss, admitted to his “son” that in order to get his cause realized every means is/was justified and so seemed to make all the hope for love useless! It would have been impossible for me to experience this story, this dependence on each other, the physical- hunger, cold and psycological hardships, such as fear, in a non-fiction book and on the other side have so enjoyed the writers love for Bombay.

We are here not in Afghanistan, but in the Yellow Mountains!
Wir befinden uns hier nicht in Afghanistan, sondern in den Gelben Bergen!

Non siamo in Afghanistan qui, ma nelle Montagne Gialle!

The book “changer l’eau des fleurs,( fresh water for flowers) by Valerie Perrin, made me go through the suffering of a mother, who lost her daughter and how she found a way, despite all the difficulties, to go on with life, whereas her husband was unable to come to grips with it and his errors of the past.

In “The Slaughterman’s daughter by Yaniv Iczkovitz, which is mostly about life in the then Russian Empire – today Belarus- towards the end of the 19th century and the life of a highly courageous Jewish woman, who chases the husband of her sister, as well as about the difficult situation of abandoned married women. This book also describes in a humorous way the efficient Jewish businessmen who lived in the Pale of Settlements and the secret police!! It made me smile, despite the follies.

For me reading literature or discuss red stories with friends enhances community and above all, it helps me discover thoughts or negative sides within me I would maybe never have discovered without my beloved books or my own story, but have I really managed to change my bad habits into positive ones thanks to all these lessons?? In any case this kind of reading is relaxing and it seems also to increase our self-esteem!

But isn’t it great that we can read information, speak, enjoy or experience these stories emotionally, or according to our liking and learn with or from people around the world of other cultures and that language knowledge gives us the possibility to enlarge this range. In any case, hasn’t digital life, anyway, become real life?

Did you know that for me the answer is a “foregone conclusion” expression which derives from Othello by Shakespeare!

LET’S OPEN OUR LIBARIES, BECAUSE THE BOOKS THERE ARE THE MEDICAMENTS FOR OUR SOULS AND THE MOTOR TO THINK ABOUT OUR BEHAVIOUR!

Artists or writers in/Ticino/Switzerland

https://rivella49.wordpress.com/2017/01/13/patricia-higsmithtegnaticino/

https://rivella49.wordpress.com/2016/01/09/very-special-peoplevalle-onsernoneticinoschweizdie/

On their way they met a man with a white beard on a camel, who commanded from others with nothing more, or less, than his shear bearing force of his fully realised life!
Auf ihrem Weg über die Berge kam ihnen ein Mann auf einem Kamel und mit weissen Bart entgegen, der von anderen, alleine durch seine Kraft eines vollkommen erfüllten Lebens, Gehorsam erwartete!
Sulla loro strada hanno incontrato un uomo su un camello e con barba bianca, che attraverso la semplice forza di una vita realizzato ha sollecitato obbedienza!!

In meinem Umfeld gibt es Menschen, die nicht so ganz verstehen können, warum ich meistens Romane und wenige Sachbücher lese, weil sie der Meinung sind, dass diese Letzteren uns besser über Wahrheiten und Tatsachen informieren und, dass realistische Erwartungen getrübt werden!

Ich bin jedoch der Meinung, dass wir durch die Literatur sehr schnell durch die Erfahrung, die der Schriftsteller selbst macht, oder unsere, die des Lesers, lernen.

Wenn ich an die verrückten Abenteuer denke, an denen sich der Hauptcharakter und seine Freunde aus ganz verschiedenen Ländern in meinem Buch SHANTARAM, von dem ich in meinem Post «Life lessons» bereits geschrieben habe, beteiligen, als sie sich, zum Beispiel, zusammen und mehrheitlich zu Fuss und mit einigen Pferden von Bombay nach Afghanistan aufmachen, um den Mujaheddin, die gegen die Russen und die Soldaten der Demokratischen Republik Afghanistan kämpfen, Waffen und Medikamente zu bringen, dann bekomme ich Gänsehaut! Auf ihrer höchst anspruchsvollen Strecke müssen sie hohe Berge überqueren und nachts darf kein Licht gemacht werden, weil sie natürlich nicht entdeckt werden wollen! Es schaudert mich zu lesen, dass Khader, der gute Mafia Boss, seinem «Sohn» eingesteht, dass für ihn jedes Mittel recht ist, um seine Ziele zu erreichen und so jede Hoffnung auf Liebe unnütz zu machen scheint.

Ich denke es wäre für mich unmöglich gewesen diese Geschichte, mit dieser gegenseitigen Abhängigkeit, die physischen- Hunger und Kälte- und psychischen Belastungen, wie Angst und Nöte so einfühlsam in einem Sachbuch zu erleben, sowie auch die Liebe zu Bombay zu geniessen.

In Nitra , das in der westlichen Slowakei liegt, hat mich persönlich vor allem die kostbare und sehr spezielle, erst im 18. Jahrhundert gegründete Kathedrale Bibliothek oder Diözesanbibliothek, fasziniert.

Das Buch “changer l’eau des fleurs» (Ich habe keine Übersetzung gefunden) von Valérie Perrin, hat mich die Schmerzen einer Mutter durchleben lassen, die ihr Kind verloren hat. Diese beeindruckende Frau hat es trotz allem geschafft einen neuen Weg zu finden und weiter zu leben, während der Vater in seinem Leben keine Zukunft gesehen hat und mit seinen Fehlern der Vergangenheit nicht klar gekommen ist.

In «The Slaughterman’s daughter von Yaniv Iczkovitz, das vorwiegend über das Leben der jüdischen Gemeinschaft in Russland, oder heutzutage Belarus, gegen Ende des 19. Jahrhunderts berichtet. Es erzählt die Geschichte einer mutigen Mutter, die es wagt den Ehemann ihrer Schwester zu suchen, nachdem sich dieser einfach davon gemacht hatte und seine Familie mittellos zurückliess. Das war zu der Zeit offenbar üblich! Dieses Buch beschreibt auf humorvolle Art die raffinierte Geschäftsweise der Leute, die in diesem Ansiedlungsrayon wohnten und vor allem der Geheimpolizei!

Literatur zu lesen, vielleicht auch gemeinsam mit anderen Leuten, und diese Geschichten zu diskutieren ist sehr wertvoll und fördert die Gemeinschaft. Ausserdem hilft es neue Gedanken zu entwickeln oder sich negativer Gefühle überhaupt bewusst zu werden, die man ohne gewisse Bücher gar nicht erkennen würde. Es soll uns auch beruhigen und das Selbstwertgefühl steigern. Doch haben diese Geschichten mich wirklich dazu gebracht eine neue Erkenntnis auch umzusetzen?

Ist es nicht toll, dass wir informiert werden, den Inhalt emotional erleben können und die Möglichkeit haben, nach Lust und Laune, mit Menschen in der ganzen Welt, in anderen Kulturen oder Sprachen, durch die Bücher verbunden zu sein und von ihnen zu lernen! Ist die digitale Welt eigentlich im vergangenen Jahr nicht auch zur realen Welt geworden?

LASST UNS UNSERE BIBLIOTHEKEN OEFFNEN, DENN DIE BÜCHER SIND UNSERE PILLEN FÜR DIE SEELE UND UNSER ANSPORN UNSERE HANDLUNGEN ZU ÜBERDENKEN!

Vielleicht habt ihr Lust das philosophische Buch “Das Gewicht der Worte” von Pascal Mercier zu lesen!

Hermann Hesse/Tessin/Schweiz

https://rivella49.wordpress.com/2014/07/30/hermann-hesseticinoswitzerlanddei/

Il faut changer l’eau des fleures!!

Nel mio ambiente ci sono persone che non possono capire bene, per quale ragione preferisco leggere narrativa piuttosto che libri di saggistica, perché sono convinti che quest’ultimi ci informino in modo molto più accurato su fatti e che aspettative realistiche vengono rovinate!

Sono comunque dell’avviso che la letteratura sviluppi molto rapidamente le nostre possibilità di imparare attraverso le esperienze che i caratteri stessi fanno nel libro, oppure quelle che possiamo fare noi, leggendo il libro !

Quando penso alle pazze avventure che il protagonista principale e i suoi amici da vari paesi intraprendono nel libro SHANTARAM, di cui ho già scritto sotto il titolo « some life lessons”, mi vengono i brividi, come per esempio quando si mettono in viaggio assieme e in gran parte solo a piedi o con cavalli da Bombay verso le alte e buie montagne dell’Afghanistan per consegnare medicamenti e armi ai mujaheddin che combattano contro i russi e i soldati della Repubblica Democratica dell’Afghanistan.

Mi scorre il freddo lungo la schiena quando Khader, il buon capo mafioso, ammette a suo “figlio” che per poter realizzare la sua causa qualsiasi mezzo è giustificato! In questo modo sembra distruggere ogni speranza e amore!

Credo che sarebbe stato impossibile per me sperimentare questa storia, questa interdipendenza, le crudeltà fisiche come pure psicologiche e dell’altro canto l’amore per la città di Bombay in un libro di saggistica.

Il libro “changer l’eau des fleurs » di Valérie Perrin, mi ha fatto provare le sofferenze di una madre che ha perso la figlia e che ha trovato un suo modo per continuare a vivere con questa tragedia, mentre che il suo marito è stato incapace di trovare una certa pace con i suoi errori del passato.

Mark Chagall/der Geiger
Mark Chagall/Il violinista/Der Geiger/the violinist from Witebsk Belarus

Nel libro TIKKUN di Yaniv Iczkovitz, la cui storia si svolge maggiormente intorno alla comunità ebrea nella regione che è stata attribuita a loro dall’’impero russo che oggi si chiama Belarus, verso la fine del 19. secolo. Racconta la storia di una donna molto coraggiosa che osa andare alla ricerca del marito di sua sorella che l’ha abbandonata, cosa normale nella loro cultura di allora. Quest’uomo ha semplicemente lasciato la sua famiglia alla disperazione, senza preoccuparsi! Questo libro descrive anche con tanto umore raffinato la capacità furba della gente di fare affari oppure quelle della polizia segreta!

Leggere libri di questo tipo, magari assieme anche con altre persone per poi discutere le storie è, a mio modo di vedere, molto positivo e crea oppure sviluppa delle comunità. Inoltre ci aiuta ad arrivare a nuovi pensieri, a rendersi conto di emozioni anche negativi dentro di noi di cui non ci renderemmo mai conto da soli. Sembra che questo modo di leggere abbia un lato calmante su di noi e aumenta nello stesso tempo la nostra autostima. Mi chiedo comunque, se certe conclusioni fatte in base ad un libro, mi abbiano veramente fatto metterle in pratica.

Non è stupendo che veniamo informati e possiamo sperimentare la storia con le emozioni, abbiamo la possibilità di condividere il libro, a nostro desiderio, con tutto il mondo, con tutte le culture e le conoscenze linguistiche ci aiutano di certo in questo senso a così creare una comunità e imparare assieme! Il mondo digitale non è nel frattempo, o nel 2020 diventato il mondo reale??

LASCIATECI APRIRE LE NOSTRE BIBLIOTECHE, PERCHE I LIBRI SONO I MEDICAMENTI PER LE NOSTRE ANIME E IL MOTORE PER RIFLETTERE SULLE NOSTRE ABITUDINI!

What are these man doing? Cosa stanno faccendo questi uomini?

Artisti oppure scrittori nella valle Onsernone/Ticino/Svizzera

https://rivella49.wordpress.com/2016/01/09/very-special-peoplevalle-onsernoneticinoschweizdie/

https://rivella49.wordpress.com/2014/07/04/valle-onsernone-und-seine-beruhmten-schriftstellerkunstlerdi/

62 replies »

  1. Wonderful post, Martina, persuasively commenting on the importance of fiction! Like nonfiction, many fictional works contain plenty of facts. But, at its best, much fiction also contains emotional “facts” that can be very educational and powerful.

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  2. I myself, dear Martina, read a lot of (easy) fiction too, quite frequently just some mysteries, and these quite often make me looks up facts. This way I combine both – facts and fiction.
    Have a wonderful day,
    Pit

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    • This is very good to hear, Timothy, many thanks!
      But I have just read the following quote by Mark Twain, and I am not sure, whether it is fiction or non fiction. I try to translate it:
      “God created man,
      because he had been
      disappointed by the monkey.
      After that he renounced
      to make further experiments!”
      I hope you or some other reader can help me:)

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      • HI Martina. I think this is the complete quote:

        “I believe our Heavenly Father invented man because he was disappointed in the monkey. I believe that whenever a human being, of even the highest intelligence and culture, delivers an opinion upon a matter apart from his particular and especial line of interest, training and experience, it will always be an opinion of so foolish and so valueless a sort that it can be depended upon to suggest our Heavenly Father that the human being is another disappointment and that he is no considerable improvement upon the monkey.”

        I agree with Twain on “… it will always be an opinion of so foolish and so valueless a sort that it can be depended upon to suggest our Heavenly Father that the human being is another disappointment and that he is no considerable improvement upon the monkey.”

        That is the way with so many people who think their opinions are worthwhile and offer some sense of truth, but all they really have to offer in nonsense.

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      • This is great, Timothy, thank you very much for you kindness!:) So, I think it can be considered a fact, according to Mark Twain! Unfortunately, you are probably not wrong with your opinion.
        It seems,however, that it is not always clear with quotes, to which category they belong.

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  3. Lots of good recommended reading, Martina! People experience ‘truth’ in different ways, but generally I agree with you. I spent 20 years exclusively reading non-fiction, followed by 20 years of reading fiction and have to say I’ve ‘learned’ more with non-fiction. These photos are fascinating!

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  4. Das ist absolut so. Ich lese zwar so gut wie keine Romane. Aber es gibt solche, die ich gerade wegen der bildhaften Übermittlung der Botschaft gelesen habe. Darum sind auch Beispiele in Sachbüchern (ich spreche hier halt mehr von Lebenshilfebüchern, etc.) so wichtig. Es geht um die praktische Übermittlung. Ein Roman entführt einen vollkommen in andere Sphären. Wie du richtig sagst, es zeigt vieles über den Autor.

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  5. Das kommt wohl darauf an, um welche Art von Wissen es geht. Die Schulung des Zwischenmenschlichen und der Fähigkeit, andere Blickwinkel anzunehmen, geht sicher am besten mit Romanen.

    Aber Hard Power und wirkliches Wissen kann sich nur mit Sachbüchern aneignen. Einen Verschwörungstheoretiker versteht man besser, wenn man sich mit der Theorien der Verschschwörungstheorien beschäftigt hat. Bestimmte Persönlichkeiten kann ich nur verstehen, wenn ich mich mit Persönlichkeitsstörungen auseinandergestezt habe. Geschichtliche Fakten lerne ich auch lieber aus Sachbüchern..

    Für Soft Skills benötigt man erst einmal Hard Skills.

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    • Du hast die Unterschiede ganz toll beschrieben! Vielen Dank.
      Wir werden uns, so hoffe ich doch, mehr und mehr bewusst, dass wir dauernd manipuliert werden und deshalb ist es, wie du sagst, absolut essentiel, dass man sich mit den Tatsachen/facts eines Themas wirklich auskennt. Mir scheint nur, dass es immer schwieriger wird sicher zu sein, dass etws auch wirklich stimmt! Das haben wir auch während dieser Pandemie gesehen!
      Vielleicht ist eine gute Mischung nicht schlecht.

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      • Ich habe beschlossen, mich um das böse “C” nicht mehr zu kümmern. Ich höre so viele unterschiedliche Meinungen, von “unterklassiger Grippe” bis brandgefährlich, dass ich mich nur noch hilfloser und ausgelieferter fühle. Ich habe nun nicht einmal Grundwissen in Medizin, und kann die Meinungen nicht einschätzen.

        Ich lese gerade ein Buch über Verschwörungstheorien, da stand etwas, was ich meiner Familie schon seit Monaten predige: Jemand, der die eigene Meinung vertritt, wirkt kompetenter als jemand, der dies nicht tut. Deswegen kann aber derjeniger, der einem nicht so sympathisch ist, oder nicht die eigene Meinung vertritt, trotzdem im Recht sein. Ich habe daher kapituliert, und lebe ein verschärftes Biedermeier, in welchem das C-Thema nicht mehr vorkommt und ich mich lieber mit den schönen Dingen des Lebens beschäftige.

        Dass in Deutschland die Wissenschaft von der Politik bestellte Berichte geliefert hat, um repressive Maßnahmen rechtfertigen zu können, macht die Informationslage auch nicht übersichtlicher: https://www.welt.de/politik/deutschland/article225864597/Interner-E-Mail-Verkehr-Innenministerium-spannte-Wissenschaftler-ein.html

        _____

        Wenn du Netflix hast, könnte der Film “Pieces of a Woman” etwas für dich sein. Ich habe bis jetzt nur die Vorstellung auf Kulturzeit gesehen, aber ich denke nach dem Artikel, dass er was für dich sein könnte. Ich werde ihn wohl bald auf meinem Filmblog vorstellen, für welches ich dir eine Einladung auf deine GMX-Adresse geschickt habe.

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      • Bravo!! Wir versuchen das auch so zu machen, wie du in Bezug auf das böse “c<" In Sachen "Tatsachen" bin ich gesamthaft viel vorsichtiger geworden und, wenn mich ein Thema interessiert gehe diesem auf verschiedene Art und Weise nach, um zu sehen, ob wirklich einheitliche Standpunkte vorhanden sind.
        Netflix haben wir nicht, aber ich werde mal sehen, ob ich zu "Pieces of a Woman" Material finde! Ich danke dir für deine Einladung zum Filmblog, aber ich wollte nicht mitmachen, weil ich einfach nicht alles schaffe! Es hat mich aber sehr gefreut, deine Meinung zu hören!

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      • Zuerst danke ich dir für dein Verständnis.
        Ausserdem habe ich mir den für mich besorgniserregenden NON FICION Bericht zwischen dem deutschen Innenministerium und den Wissenschaftlern in Sachen Rechtfertigung von Corona-Maßnahmen angeesehen.
        Ausserdem habe ich inzwischen Ausschnitte aus dem Film “Pieces of a woman” gesehen und diese haben mir ganz klar die vielseitigen, durch Trauer ausgelösten Gefühle gezeigt, die ein durch einen einzigen Anlass hervorgerufen werden können und die gehören wieder mehr in die Fiction Welt?
        Es würde mich sehr freuen, wenn du den Link zu deinem Beitrag darüber, wenn er dann bereit ist, hier befügen könntest. Vielleicht geht die Diskussion zum Thema noch weiter. Mich persönlich interessiert, ob NON FICTION (immer mehr immer schneller)mehr mit HABEN und FICTION mehr mit SEIN zusammengeht!

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      • Kann ich gerne machen, aber ohne die Einladung anzunehmen kommst du halt nicht zum Beitrag.
        Du musst ja auch nicht alles lesen, was da an Beiträgen kommt, dies wird wohl niemand machen.

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      • Bis auf die Welt am Sonntag hat keine Zeitung über den Mißbrauch der Wissenschaft durch die Bundesregierung berichtet. Die Bürger werden hier in Deutschland sytematisch dumm gehalten.

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      • Ein paar Zitate darüber, wie ich über die Presse denke:

        „Manche Leute glauben, sie wüßten, was in der Welt passiert, wenn sie die Zeitung lesen.
        Dabei wissen sie nur, was in der Zeitung steht. „(Mark Twain)

        “Die Welt, die mir durch das Fernsehen vermittelt wird, ist nur noch eine Fülle von Grauen, Gewalt und Depression. Wer denkt, er sei dadurch informiert, irrt gefährlich. Früher mag ein Bauer in seinem kleinen Tal von sich selbst gesagt haben: „Meine Welt reicht von diesem Gipfel bis dort hinten. Da war ich bereits, das kenne ich. Mehr interessiert mich nicht.“ Heute sitzt der gleiche Bauer zu Hause und glaubt, er kennt die Welt, weil er dieses Kasterl hat. Er weiß aber genauso wenig von der Welt.
        Das ist wie mit dem Internet: Das Internet ist toll, man kann sich schnell irgendwelche Informationen holen, für die man früher lange recherchieren musste. Wenn man jedoch etwas genau wissen will, funktioniert es auch nicht. Wenn ich mich selbst googele und lese, was bei Wikipedia über mich steht… so viel Blödsinn.”

        Haneke

        “If you don’t read the newspaper you’re uninformed. If you do read it, you’re misinformed.” Denzel Washington

        ___

        Ich lese nur noch die NZZ und die Hessenschau, und manchmal denke ich, selbst das ist zu viel. Beide haben nicht darüber berichtet, wie die Wissenschaft von der Regierung benutzt wurde – keine Zeitung außer der Welt am Sonntag hat es berichtet, auch die NZZ nicht.

        In Hessenschau geht es seit Tagen nur noch um die Gedenkveranstaltung wegen des Anschlags von Hanau, ohne dass das deutsche Opfer Erwähnung findet, wie bei den NSU-Morden in der Regel auch. Gedenkveranstaltungen für Anschläge mit vorrangig deutschen Opfern gibte s nicht, geschweige denn, dass die Politiker aus allen Himmelrichtungen herbei geströmt kommt. Und wenn, dann werden, wie im Chemnitz von der SPD, vermeidlich lustige Faxen am Tatort gemacht, während sie bei Ausländern als Opfer mit tiefbetroffener Mine dastehen.

        “Zuviel” ist es mir deswegen, weil nur ich noch wütend werde und ich nicht wütend sein möchte. Ich bin wütend, wenn die Welt am Sonntag ihre Erkenntnisse veröffentlicht, wie die Wissenschaft sich hat von der Regierung hat benutzen lassen und ich bin wütend über das dröhnende Schweigen der anderen Publikationen.

        Ich bin jedes Mal aufs neue wütend, wenn die Presse im Verbund mit Politikern uns zu verstehen geben, dass der ganz normale Deutsche nur noch Bürger dritter oder vierter Klasse ist – vorranging sind Ausländer, LTBG und andere Gruppen. Wir sind nur noch das Steuerzahlvieh.

        Das Problem ist, dass man zumindest zu einem gewissen Grad informiert sein muss, einen aber diese Informationen geradezu dazu nötigen, aus lauter Verzweiflung radikale Parteien zu wählen.

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      • Mit den Worten in deinem erwähnten Zitat von Mark Twain bin ich sehr einverstanden. Ich bin allerdings vorsichtiger geworden, seit mir Timothy, auch zu diesem Post, geschrieben hat, dass mein erwähntes Zitat, auch von Mark Twain, nur einen Teil des Ganzen sei! Ich fühle immer mehr, dass ich von vielen Berichten manipuliert werde, weiss aber, dass nur ich etwas dagegen tun kann, d.h. wenn mich ein Thema interessiert, muss ich an verschiedenen Orten nachlesen und versuchen mehr herauszufinden und so in die Nähe der Wahrheit zu gelangen. Es ist mir schon klar, dass es für eine Person, wie dich, die für Klarheit und Wahrheit steht mit deinen erwähnten Situationen Mühe hat!
        Ich danke dir sehr für deinen interessanten Beitrag zu diesem Thema
        Lieben Gruss Martina

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  6. Dear Martina, This is the second time around for your post. What a marvelous discussion. I love fiction, but I have read mostly non-fiction for most of my life because of my studies and work. In recent years I have come back to fiction, influenced by the blogging community discussions on blogs. Storytelling takes make forms. When I read a biography about George Washington, I wept when the author described his last days. When my husband, Don, asked me what was wrong, I said “George died.” He replied, “I’m so sorry to hear that George died. When did he die?” (He did not know that I was reading the biography” I said over 200 hundred years ago. When he realized who I was crying over, he said gently, “You knew that he died, didn’t you?” Of course, I answered, but I wish he hadn’t.” For me, the difference between fiction and non-fiction is minimal, if the non-fiction writer tells a story rather than recount dates and events. However, fiction has something more to give us. Fiction has the brilliant capacity of capturing us in the story. We become involved and interact with the events, emotions, twists and turns. We don’t know the ending, but must trust the writer to bring us safe home. I believe that books are being transformed into a more interactive format with graphic novels and games. Fiction is essential for it gives us the ability to experience emotions in new ways, and helps us to understand and relate within a complex, ever evolving global world. Sending hugs and more hugs your way.

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    • I am overwhelmed by the involvement of people, myself included, this thought has been able to provoke and your opinion, your experiences and feelings, dear Rebecca, are most precious to me
      I think that I can follow your George Washington feelings, because I have gone through a period in which I had these intense feelings as far as Nelson Mandela is concerned. And all those years when I was trying to study languages and to teach them to others I had, of course, also to stick to fixed rules,ha! But lately I have taken up again, as I have mentioned “To have and to be” by Erich Fromm as I am more and more questioning our consumeristic behavior and I am asking myself, whether this difference can also be made when reading or learning! This means that if your lecture is capable of involving you so much that you start speaking within you about or with it, that you really feel, as you say, for somebody or something than it goes, for me, more into the “TO BE CATEGORY”, when on the other hand, you just want to learn dates or see the criminal arrested, without understanding of why, than I see it more in the ”HAVE CATEGORY”, because it becomes more an accumulation of information!

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    • Hi Martina, this is an interesting post and the discussion is intriguing. I am responding here where Rebecca has commented because what she has said closely reflects how I feel about fiction versus non-fiction. Fiction is definitely more descriptive and more likely to create an emotional response in me than non-fiction. I have just finished reading For Whom the Bell Tolls by Hemmingway and I learned a lot about the Spanish Civil War and also about how the people involved felt about the war and it’s impact on their lives and futures. I also cried when Roberto was left to died alone. A non-fiction would not raise this sort of response in me. Non-fiction would create more of a quest for answers. I would want to know why certain things happened and what the outcome of the situation was for people.

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      • While I have been reading your comment, Roberta, and especially about what you said about Hemingways’ “Wem die Stunde schlägt”, or For Whom the Bell Tolls,book which is on the bookshelf behind my back, I have started to shiver, expression of my emotions, which still overcome me after so many years!
        I also reread Rebecca’s very touching words and what she wrote about her feeling concerning the first President of the USA.
        I really enjoyed going back to that post and I would like to thank you both for having shared with me these experiences:)
        Big hugs in both ways !

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  7. One certainly doesn’t exclude the other. I think fiction provide a different understanding of our world and how it is to be human beings. A different truth, if you want. More intangible but no less insightful. More about emotions and relations than about pure facts.

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    • I absolutely agree with you, Otto, and thank you for having expressed the difference so beutifully:) I sometimes have the feeling that the difference can also be seen in languages. On the one hand we need to know the grammar a little bit to make comprehensible sentences, but on the other, the language turns into something alive, when we become capable to express feelings (experienced consciously) or emotions, love and hatred!
      Thank you very much for your words and all the best :)Martina

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  8. Have you ever read the One Thousand and One Nights, Martina?
    I did many years ago, and I may get a new translation and do it again, if I ever find the time, with the One and a Million books, I may be tempted to read.
    Basically just reading a good book regardless the subject can be very rewarding, but what some may find great, other may not care about it.

    Of lately I have purchased some books, and after a few pages, I laid them down to pick another one, some books I cannot wait to finish, like Nicholas Montserrat Cruel Sea, that I read recently, as well as Rafael Cansinos Assens: La novela de un literato: hombres, ideas, efemérides, anécdotas (dos ediciones en tres vols.: 1982 —vols. I y II—, 1996 —vol. III—, 2005 —nueva edición completa de los tres volúmenes—).(Ignore if they have being translated to other languages) others I read at a leisurely pace, others I study as a subject that I want to learn more about it, or certain writers that I read many years ago and loved their novels, like Most of the authors of the Generation of ’98 wrote mostly prose, either in narrative form or in essay form. There are around 11 authors that are considered members of this group. Just some of the great names among them include Miguel de Unamuno, Enrique de Mesa, Ramiro de Maeztu, Azorín, Antonio Machado, the brothers Pío and Ricardo Baroja and Ramón María del Valle-Inclán, and many others.

    I will end my comment here, but by no means end my different types of books I read, at home I do not have enough bookshelves to accommodate them, many I have in boxes, and at a storage, that has nothing but books on it.

    My point, to each its own, just talked to Bob he is reading now Tommaso Landolfi.
    And I just got on the mail Arturo Barea’s trilogy, named an exceptional book by George Orwell.

    Best wishes to you Martina, and good readings! 🙂

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    • I enjoy your words and book proposals very much, Mr. Brogido, and I would say that the day you decide to read one of the books of “One Thousand and One Nights” you tell me so I can do the same!
      I read some of George Orwell’s books, such as 1984, which we should also reread now! I will also try to find out more about Bob’s Tommaso Landolfi!!:) Unfortunately, I do not know the South American writers you mention, I am so sorry! At the moment I am again involved in Cina with “wild swans” by Jung Chang, because I am still interested in that history.
      Many thanks and let’s hope that we can enjoy our love for books for a long time.
      Tanta salute e buona continuazione:) Martina

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  9. Liebe Martina,
    früher lasen wir meisens Sachbücher, aber heute lesen wir fast nur noch Romane. Heute lesen wir mehr zur Freude, früher wollten wir noch klüger werden 😉
    ‘Shantaram’ war ein tolles Leseerlebnis für uns und “I am Pilgrim” von Terry Hayes. Was uns auch in angenehme Weise gebildet und unterhalten hat war “Frankissstein” von Jeanette Winterson, ein experimenteller Roman voller Ideen.
    Danke fürs Teilen deiner Leseerlebnisse, die wir wie immer gerne gelesen haben
    The Fab Four of Cley
    🙂 🙂 🙂 🙂

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    • Lieber Klausbernd, ich habe mich sehr über deinen Besuch, deine Gedanken und Vorschläge gefreut:)
      Shantaram hat mich die Höhen und Tiefen des Lebens so richtig spüren lassen!
      In Sachen Sachbücher bin ich unterderdessen halt zur Überzeugung gekommen, dass es mich nicht weiser macht auch, wenn ich alles über Finanzen und Geld weiss! Wenn ich hingegen über andere Menschen und deren Situation lese, wird mir -eventuell- Essentielles im Leben klar. Es kann natürlich auch eine Frage des Alters sein?
      Von Jeanette Winterson habe ich bereits “The Passion gelesen”. Ich habe mir die 2 Titel aufgeschrieben.
      Liebe Grüsse auch an Dina, Siri und Selma:):):):)
      Cari saluti Martina

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  10. Danke für deinen interessante Ausführungen, Martina! Seit ich lesen kann, liebe ich es, mich in Bücher zu versenken, da diese mich in “andere” Welten entführen können, in denen ich oft genug die Zeit und die Umgebung vergesse.
    Zu Sachbüchern greife ich auch ab und zu, wenn ich mich über bestimmte Themen näher informieren möchte.

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    • Es ist immer sehr ermunternd, Rosie, mit Menschen in Kontakt zu treten, die auch Freude am Lesen haben! Dies obwohl ich gerade heute geschrieben habe, dass es mir leider scheint, dass wir von den vielen Erfahrungen der Menschen oder schwierigen Situationen über die unsere Bücher sprechen nicht viel lernen!
      Deine Meinung hat mich sehr gefreut 🙂

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